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Worldcoin (WLD) erlitt einen herben Rückschlag, nachdem der Krypto-Investor Arthur Hayes bekannt gab, seine gesamte Position verkauft zu haben. Bemerkenswert ist, dass diese Entscheidung nur einen Tag fiel, nachdem der BitMEX-Gründer noch signalisiert hatte, den Token halten zu wollen.
„Ich habe mein Worldcoin verkauft. Ich bin raus“, schrieb Hayes am Freitag auf X. Der Markt reagierte nahezu sofort. Kurz nach seiner Mitteilung erhöhte sich der Verkaufsdruck erheblich, wodurch WLD schließlich etwa 20 Prozent seines Wertes einbüßte. Ein Großteil dieses Rückgangs erfolgte in den Stunden nach seiner Ankündigung.
Der plötzliche Sinneswandel von Hayes ist bemerkenswert. Einen Tag zuvor teilte Hayes mit, dass sein Investmentfonds Maelstrom alle Zcash (ZEC) verkauft habe, aber Worldcoin beibehalten werde.
Laut Hayes war Worldcoin eine Möglichkeit, auf den wachsenden KI-Hype rund um Technologieunternehmen wie SpaceX zu setzen. Da Privatanleger noch nicht direkt mit SpaceX-Aktien handeln konnten, sah er WLD als liquide Alternative, um in den breiteren KI-Sektor zu investieren.
Diese Überlegung scheint nun vom Tisch zu sein. Der Kurs von SpaceX-Aktien auf privaten Märkten steht seit einigen Tagen stark unter Druck. Laut Daten von Hyperliquid sind die sogenannten Pre-Listing-Kontrakte um mehr als 50 Prozent gefallen.
Hayes verknüpfte seinen Optimismus für Worldcoin mit einem starken Börsendebüt von SpaceX. Das Raumfahrtunternehmen präsentiert sich zunehmend als mehr als nur ein Raketenbauer. Auch künstliche Intelligenz und Konnektivität spielen eine größere Rolle in der Geschichte für Investoren.
Als die Erwartungen rund um SpaceX zu sinken begannen, verschwand auch ein wichtiges Argument, um Worldcoin zu halten. Das scheint den plötzlichen Verkauf von Hayes zu erklären.
Dabei bleibt die Verbindung zwischen Worldcoin und SpaceX indirekt. Worldcoin ist mit OpenAI-Chef Sam Altman verbunden, nicht mit Elon Musk. Beide Unternehmer sind im KI-Bereich aktiv, stehen jedoch mit konkurrierenden Unternehmen gegeneinander.
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