Früher gelang es dem National Center for Public Policy (NCPP), Bitcoin auf die Tagesordnung der Hauptversammlung von Microsoft zu setzen. Jetzt versuchen sie dasselbe bei Amazon. Das NCPP weist darauf hin, dass die Aktie von MicroStrategy dank ihrer Bitcoin-Strategie 537 % mehr Rendite erzielte als Amazon.

Amazon sollte Bitcoin in Betracht ziehen
Das NCPP ist ein in Washington, D.C., ansässiger Think Tank, der sich vor allem der Förderung freier Marktwirtschaft widmet. Jetzt liegt dieser Denkfabrik ein Vorschlag für die Aktionäre von Amazon Corp. vor.
Die Idee ist, die Einführung von Bitcoin als Reservevermögen auf der Hauptversammlung im April 2025 zu diskutieren.
In ihrem Schreiben argumentiert das NCPP vor allem mit der Inflation. „In Zeiten von Inflation haben Unternehmen die Pflicht, den Wert für die Aktionäre zu maximieren – nicht nur durch Gewinnsteigerung, sondern auch durch den Schutz dieser Gewinne vor Geldentwertung“, so das NCPP.
Weiterhin wird der Verbraucherpreisindex (CPI) diskutiert, der in den letzten vier Jahren durchschnittlich 4,95 % betragen habe, mit einem Höchststand von 9,1 % im Juni 2022. Laut NCPP liegt die tatsächliche Inflation jedoch deutlich höher, und einige Studien deuten sogar auf das Doppelte hin.
Demnach müssten die Vermögenswerte von Unternehmen in gleichem Maße wachsen, um nicht an Wert zu verlieren.
Amazons riesiger Bargeldbestand
Amazon besitzt laut NCPP Vermögenswerte im Wert von 585 Milliarden Dollar, davon 88 Milliarden Dollar in bar oder in geldnahen Vermögenswerten wie kurzfristigen US-Staatsanleihen.
„Da Bargeld kontinuierlich an Wert verliert und die Renditen von Staatsanleihen unter der tatsächlichen Inflation liegen, schützt Amazon den Wert von Milliarden Dollar an Aktionärsvermögen nicht ausreichend, indem es diese Vermögenswerte hält“, so das NCPP weiter.
Das NCPP argumentiert, dass Bitcoin deutlich bessere Ergebnisse liefert als die genannten Vermögenswerte, und empfiehlt Amazon, eine Allokation von mindestens 5 % in Betracht zu ziehen.
Wird der Vorschlag angenommen, müsste Amazons Vorstand prüfen, ob die Aufnahme von Bitcoin in die Reserven im Interesse der Aktionäre liegt.
Milliardär: Bitcoin ist besser gegen Quantencomputer geschützt als Banken
Häufig heißt es, Bitcoin sei anfällig für Quantencomputer, doch laut diesem Milliardär sind Banken weitaus anfälliger.
Robert Kiyosaki warnt: Die meisten Investoren begehen diesen großen Fehler
Robert Kiyosaki erklärt, dass viele Investoren glauben, diversifiziert zu sein, tatsächlich aber über ETFs ‚Scheinvermögen‘ halten.
Die Woche, in der Bitcoin fast einbrach und rechtzeitig gerettet wurde
Bitcoin erlebte die schwerste Woche seit Monaten, wurde aber in letzter Minute durch positive Makronachrichten gerettet.
Meistgelesen
XRP-Investoren verkaufen verstärkt mit Verlust – ein positives Zeichen
XRP-Investoren verkaufen zunehmend mit Verlust, ein Signal, das laut On-Chain-Daten häufig in der Nähe von Tiefpunkten auftritt.
Krypto Update: Bitcoin-Kurs fällt nach dramatischer Iran-Entscheidung
Der Bitcoin-Kurs ist um mehrere Prozent gesunken nach dem Verkauf von Strategy und sehr schlechten Nachrichten über den Iran-Krieg. Das ist wichtig zu wissen.
Cathie Wood sagt Bitcoin-Kurs von mindestens 750.000 US-Dollar bis 2030 voraus
Generationsübergreifende Vermögensübertragungen, Zuflüsse von Pensionsfonds und instabile Fiat-Währungen werden laut Wood den Bitcoin-Kurs in die Höhe treiben.
