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Bitcoin (BTC) hat eine turbulente Zeit hinter sich. Der Kurs fiel zunächst auf einen Tiefstand von 78.000 USD, erholte sich dann jedoch auf etwa 94.000 USD nach der Ankündigung einer nationalen Krypto-Reserve durch Donald Trump auf Truth Social. Inzwischen hat die Münze wieder an Boden verloren und schwankt bei rund 89.000 USD.
Die große Frage ist: Steht Bitcoin vor einer neuen Korrektur oder haben wir das Schlimmste hinter uns?
Heute findet der White House Crypto Summit statt, ein Ereignis, das den Krypto-Markt erheblich bewegen könnte. Große Namen aus der Branche, wie Michael Saylor (MicroStrategy), Brad Garlinghouse (Ripple) und Brian Armstrong (Coinbase), nehmen an wichtigen Gesprächen über die Zukunft von Krypto in den USA teil.
Die Erwartungen sind hoch, aber gerade das könnte ein Risiko darstellen. Wenn die Ergebnisse strenger ausfallen als erwartet, könnte das Panikverkäufe auslösen und den BTC-Kurs unter Druck setzen. Selbst bei neutralen oder positiven Nachrichten ist ein Rückgang durch den „Sell-the-News“-Effekt möglich, bei dem Investoren Gewinne realisieren, nachdem die Erwartungen bereits in den Preis eingepreist wurden.
Neben den Markterwartungen spielen technische Faktoren eine wichtige Rolle. Die 90.000 USD-Marke fungiert als psychologisches Niveau für Händler, doch Bitcoin handelt derzeit darunter. Wenn BTC zu lange unter dieser Schwelle bleibt, etwa durch eine Sell-the-News-Reaktion, könnte dies eine Kettenreaktion von Panikverkäufen auslösen und den Kurs weiter nach unten drücken.
Eine weitere Korrektur in Richtung des jüngsten Tiefs bei 78.000 USD ist daher nicht ausgeschlossen. Tatsächlich warnt Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX, sogar vor einem möglichen Rückgang auf 70.000 USD. Obwohl ein solcher Rückgang kurzfristig Unruhe stiften könnte, bleibt die breitere Marktstruktur bullish. Korrekturen von 30% bis 40% im Vergleich zum Allzeithoch (ATH) sind innerhalb eines starken Aufwärtstrends nämlich nicht ungewöhnlich.
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