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Eine neue Woche beginnt und Investoren müssen sich auf eine Flut von US-Arbeitsmarktdaten vorbereiten. In diesem Artikel blicken wir auf die Ereignisse, die in den kommenden Tagen die Märkte bewegen werden.
Diese Woche steht im Zeichen des US-Arbeitsmarktes. An drei verschiedenen Tagen werden wichtige Daten veröffentlicht.
Dieser Bericht zeigt, wie viele offene Stellen es in den Vereinigten Staaten gibt. Eine hohe Zahl bedeutet, dass Arbeitgeber nach wie vor gerne Personal einstellen möchten. Eine sinkende Zahl kann hingegen auf eine sich abkühlende Konjunktur hindeuten.
ADP ist ein großes amerikanisches Lohnbuchhaltungsunternehmen und nutzt seine eigenen Daten, um abzuschätzen, wie viele Arbeitsplätze außerhalb des öffentlichen Dienstes neu geschaffen wurden.
Am letzten Arbeitstag der Woche wird der offizielle Arbeitsmarktbericht vom Bureau of Labor Statistics (BLS), einer Abteilung des US-Arbeitsministeriums, veröffentlicht. Vor allem das Beschäftigungswachstum und die Arbeitslosenquote sind von großer Bedeutung.
Der US-Arbeitsmarkt zeigt schon länger eine rückläufige Tendenz. 2024 kamen durchschnittlich 168.000 Arbeitsplätze pro Monat hinzu, 2025 waren es nur noch 49.000. Ein Rückgang von über 70 Prozent. Ökonomen bezeichnen dies auch als „eingefrorenen“ Arbeitsmarkt: wenig Bewegung, wenig neue Chancen.
Gleichzeitig steigt die Arbeitslosigkeit allmählich an. Von etwa 3,7 Prozent Anfang 2024 auf 4,4 Prozent Ende 2025. Noch sind es keine alarmierenden Zahlen, aber es zeigt, dass es für Arbeitssuchende schwieriger wird.
Die Federal Reserve (die Zentralbank) senkte Ende letzten Jahres dreimal in Folge die Zinsen, um den Arbeitsmarkt zu stützen. In diesem Jahr halten sich die Entscheidungsträger jedoch zurück.
Im Januar, weil der Arbeitsmarkt „Anzeichen der Stabilisierung“ zeigte, und danach hauptsächlich wegen des Krieges im Nahen Osten. Die blockierte Straße von Hormus hat die Energiepreise in die Höhe getrieben und die Inflation sofort beeinflusst.
In dieser Woche sind auch elf Auftritte von Fed-Vertretern geplant. Jede Äußerung zu Inflation, Zinsen oder dem Arbeitsmarkt kann die Märkte bewegen. Investoren hoffen vor allem zu hören, dass die Zinsen wieder gesenkt werden könnten, sobald die Unsicherheiten durch den Krieg mit Iran beseitigt sind.
Iran hat am Wochenende einen Vierzehn-Punkte-Plan an die USA geschickt mit dem Aufruf, „den Krieg an allen Fronten zu beenden“. Laut US-Präsident Donald Trump sei dies inakzeptabel und Iran prüfe nun die Reaktion der USA.
Außerdem stehen noch Unternehmenszahlen an. Laut FactSet berichten diese Woche rund 126 Unternehmen aus dem S&P 500 über ihre Quartalsergebnisse, etwa 20 Prozent des Index.
Zu den größten Namen zählen Palantir, AMD, SMCI und Uber. Walt Disney, McDonald’s, ARM, CoreWeave und Shopify legen ebenfalls Zahlen vor, später in der Woche folgen Coinbase, Airbnb, DoorDash und Gilead.
Vor allem die KI-bezogenen Unternehmen stehen im Fokus: Nach den starken Zahlen von Alphabet, Amazon und Meta in der vergangenen Woche wollen Investoren wissen, ob die KI-Rally weiter Fahrt aufnimmt.
Die Wall Street hat in den letzten Wochen ein spektakuläres Comeback hingelegt, das letzte Woche mit neuen Rekorden gekrönt wurde. Bitcoin (BTC) hat seinen Höchststand noch nicht erreicht, aber heute erstmals seit Ende Januar die Marke von 80.000 Dollar durchbrochen.
Wall Street nähert sich Rekord dank Hoffnung auf Friedensabkommen mit Iran. Chip-Hersteller führen die Rally an, Anleiherenditen sinken.
Topanalyst von Morgan Stanley sieht eine äußerst starke Phase für den S&P 500 und einen Kurs von 8.300 Punkten voraus.
Die südkoreanische Börse legte heute mit einem Anstieg von 2,55 Prozent aufgrund einer neuen KI-Rally in Asien einen beeindruckenden Auftritt hin.
ChatGPT, Gemini und DeepSeek erwarten, dass der XRP-Kurs kurzfristig bei rund 1,34 Dollar verharrt.
Ein Anleger, der Anfang 2026 XRP für 1.000 Dollar kaufte, steht trotz einer spektakulären Rallye Anfang des Jahres immer noch im Minus.
Bankexperte CharuSan prognostiziert einen XRP-Kursanstieg auf 300 Dollar, sollten große Banken Ripples ODL-System nutzen.