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Kevin Warsh hat große Worte über einen „Regimewechsel“ bei der Federal Reserve gesprochen. Investoren spekulieren daher bereits über Zinssenkungen, personelle Veränderungen und eine andere Kommunikationsweise. Doch die wichtigste Veränderung unter Warsh könnte viel technischer sein, nämlich die Art und Weise, wie die Fed die finanziellen Leitungen der Wall Street steuert.
Dabei geht es vor allem um die riesige Bilanz der US-Notenbank. Seit der Finanzkrise 2008 nutzt die Fed diese Bilanz nicht nur, um Krisen zu bekämpfen, sondern auch, um die Finanzmärkte zu stützen und die Wirtschaft zu lenken.
Vor 2008 betrug die Fed-Bilanz etwa 800 Milliarden Dollar. Während der Jahre der Krisenpolitik stieg sie auf beinahe 9 Billionen Dollar an. Inzwischen liegt der Stand bei rund 6,8 Billionen Dollar.
Warsh findet diese Bilanz zu groß. In einem Meinungsartikel im Wall Street Journal nannte er sie zuvor „aufgebläht“. Seine Idee ist, dass die Fed kleiner werden kann, während die Zentralbank theoretisch auch die Zinsen senken könnte. Das klingt technisch, doch die Konsequenzen könnten groß sein für Anleihezinsen, Hypothekenzinsen, Kreditmärkte und Aktien.
Seit 2008 haben sich die Märkte daran gewöhnt, dass die Fed eingreift, wenn Stress entsteht. Durch den Kauf von Staatsanleihen und hypothekenbesicherten Wertpapieren fügte die Zentralbank dem System Liquidität hinzu. Das half, die Märkte zu stabilisieren, nährte jedoch auch die Kritik, dass die Fed der Wall Street zu oft zu Hilfe eilt.
Warsh scheint diesen Reflex abschwächen zu wollen. Sein „Regimewechsel“ dreht sich wahrscheinlich nicht um einen plötzlichen Schock, sondern um klarere Regeln, wann die Fed eingreift und wann nicht. Das könnte bedeuten, dass die Märkte weniger schnell mit einer neuen Runde quantitativer Lockerung rechnen dürfen, sobald Aktienkurse fallen oder die Anleihemärkte unruhig werden.
Eines der Ideen, die auf der Wall Street kursieren, ist, dass die Fed unter Warsh der Repo-Markt mehr Gewicht verleihen könnte. Dies ist der kurzfristige Finanzierungsmarkt, in dem Finanzinstitute Geld gegen Sicherheiten wie US-Staatsanleihen leihen.
Dieser Markt ist entscheidend für das Funktionieren des amerikanischen Finanzsystems. Entsteht hier Stress, kann das schnell auf Treasuries, Banken und Kreditmärkte übergreifen.
Laut einigen Analysten könnte Warsh die Repo-Zinsen zu einem wichtigeren Steuerungsinstrument machen, anstatt sich fast ausschließlich auf die Federal Funds Rate zu stützen. Dies würde der Fed mehr Kontrolle über die zugrunde liegenden Finanzierungsbedingungen geben, selbst wenn der offizielle Leitzins niedriger liegt.
Dennoch ist dies keine einfache Reform. Innerhalb der Fed gibt es Widerstand gegen die Vorstellung, dass die Bilanz deutlich verkleinert werden muss. Fed-Direktor Michael Barr warnte kürzlich, dass ein zu starker Fokus auf Bilanzverkleinerung die Stabilität von Banken und Geldmärkten untergraben könnte.
Laut Barr geht es nicht nur um das Volumen der Bilanz, sondern auch um deren Zusammensetzung. Welche Laufzeiten hält die Fed? Wie viele Reserven halten Banken? Wie wirkt sich Liquidität in Stresssituationen aus?
Greift die Fed zu schnell oder zu stark in dieses System ein, könnte dies gerade mehr Volatilität verursachen und letztlich neue Interventionen erforderlich machen. Das wäre das Gegenteil von dem, was Warsh erreichen möchte.
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