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Pakistanischer Vermittler berichtet: USA und Iran einigen sich auf Text einer möglichen Vereinbarung
Eine mögliche Friedensvereinbarung zwischen dem Iran und den USA scheint näher denn je. Laut dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif haben sich beide Länder auf den Text eines Abkommens geeinigt. Damit wäre ein wichtiger Schritt zur Beendigung der monatelangen Spannungen getan, die die Finanzmärkte und die Ölpreise unter Druck setzen.
Auch aus Washington und Teheran kommen vorsichtige positive Signale. US-Präsident Donald Trump teilte in sozialen Medien eine Nachricht des iranischen Außenministers Abbas Araghchi, in der es hieß, dass ein Abkommen „näher denn je“ sei. Dennoch ist die Vereinbarung noch nicht offiziell unterzeichnet.
Sharif zufolge werde derzeit an den letzten Schritten zu einer endgültigen Vereinbarung gearbeitet. Offiziell wurden die Details des Abkommens noch nicht bekannt gegeben, aber laut einem anonymen US-Regierungsbeamten gegenüber Reuters sind die wichtigsten Ziele der Trump-Regierung erreicht worden.
So soll die Straße von Hormus wieder geöffnet werden. Diese ist eine entscheidende Schifffahrtsroute für den weltweiten Ölhandel. Zudem sollen die USA die Blockade iranischer Häfen aufheben.
Im Gegenzug würde der Iran der Zerstörung seines Nuklearmaterials zustimmen. Auch sollen internationale Inspektoren besseren Zugang zu Nuklearanlagen erhalten. Als Gegenleistung sollen wirtschaftliche Sanktionen aufgehoben und eingefrorene iranische Vermögenswerte freigegeben werden.
Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums bestätigte, dass die Gespräche über die Bedingungen in der abschließenden Phase seien.
Die mögliche Einigung wird von Investoren genau verfolgt. Vor allem die Situation um die Straße von Hormus ist von großer Bedeutung für die Weltwirtschaft. Eine Wiedereröffnung der Route könnte zu einem größeren Ölangebot führen und damit den Druck auf die Energiepreise senken.
Niedrigere Ölpreise könnten sich wiederum auf die Inflation auswirken. Das ist wichtig für die Zentralbanken, die ihre Zinspolitik festlegen. Weniger Inflationsdruck erhöht die Wahrscheinlichkeit für niedrigere Zinserwartungen, worauf Aktienmärkte und risikoreiche Anlagen oft positiv reagieren.
Auch der Kryptomarkt beobachtet die Lage. Geopolitische Spannungen sorgen in der Regel für Unsicherheit unter Investoren, während eine Verringerung von Risiken zu einem stärkeren Marktgefühl beitragen kann.
Trump zufolge könnte das Abkommen möglicherweise schon dieses Wochenende oder spätestens bis Montag unterzeichnet werden. Die Schweiz hat sich bereits als Gastland für die Zeremonie angeboten. Internationale Medien nennen Genf als wahrscheinlichsten Ort.
Israel ist nicht Teil der Vereinbarung, aber Premierminister Benjamin Netanjahu sprach laut seinem Büro mit Trump über den Inhalt des Deals.
Trotz des Optimismus ist Vorsicht geboten. In den vergangenen Tagen führten der Iran, die USA und Israel noch Angriffe aufeinander aus, obwohl formell bereits seit April ein Waffenstillstand gilt. Solange die Unterschriften fehlen, besteht die Möglichkeit, dass die Verhandlungen doch noch scheitern.
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