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Selbst in letzter Minute gelingt es der US-Regierung nicht, sich auf den Haushalt zu einigen. Die Folge: Vor wenigen Stunden, um Mitternacht, hat in den USA ein Shutdown begonnen. Bitcoin zeigt sich davon vorerst unbeeindruckt, denn der Kurs ist prompt über 114.000 Dollar gesprungen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass der US-Regierung das Geld ausgegangen ist. Vor allem heißt es, dass es keine Einigung darüber gibt, wie es ausgegeben werden soll – weshalb die meisten Behörden nun schließen müssen, bis es eine Einigung gibt.
In der Republikanischen Partei ist man mit der Haltung der Demokraten in den Verhandlungen alles andere als zufrieden.
„Es gibt buchstäblich nichts zu verhandeln. Sie bringen allerlei Nebenthemen ein, die überhaupt nichts damit zu tun haben, die Regierung offen zu halten. Und wir haben gesagt: ‚Erledigt zuerst eure wichtigste Aufgabe: Haltet die Regierung offen‘, und danach reden wir über den Rest“, so der republikanische Senator Ron Johnson.
Die Demokraten werden das wiederum anders sehen. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, welche nächsten Schritte folgen und welche Konsequenzen das hat. Donald Trump dürfte damit jedenfalls nicht zufrieden sein, denn es wirkt nun, als habe er seine Angelegenheiten nicht im Griff.
Es ist übrigens nicht das erste Mal im Leben von Bitcoin, dass es in den Vereinigten Staaten zu einem Shutdown der Regierung kommt. Das war nämlich auch 2013 und 2018 der Fall.
2013 dauerte er 16 Tage, und der Bitcoin-Kurs stieg um 80 Prozent von 133 auf über 1.000 Dollar. Damals gab es eine „Flucht in Sicherheit“ aus Aktien, wovon wahrscheinlich vor allem Gold profitierte. Bitcoin stand damals bei den meisten Menschen noch nicht auf dem Radar.
2018 passierte es erneut, diesmal 35 Tage lang. Damals legte Bitcoin um 32 Prozent zu – von 3.207 auf 4.244 Dollar.
Damit deutet vieles darauf hin, dass ein Shutdown nicht per se negativ für Bitcoin ist. Gut möglich, dass die Digitalwährung diese Phase zumindest ohne größere Blessuren übersteht.
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