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Das amerikanische Unternehmen Strategy hat erneut eine enorme Menge Bitcoin (BTC) erworben und festigt damit seine Position als größter institutioneller Besitzer weltweit. Der Kauf beläuft sich auf Milliarden von Dollar, doch bemerkenswerterweise bleibt eine deutliche Kursreaktion aus. Analysten zufolge ist das kein Zufall.
Große Bitcoin-Käufe von Strategy führen immer seltener zu einem Anstieg des Bitcoin Kurses. Analysten erklären, dass der Markt diese Käufe bereits im Voraus erwartet und somit schon eingepreist hat.
Die Transaktionen erfolgen oft Tage bis eine Woche vor der offiziellen Bekanntgabe. Bis das Nachrichtenpublikum davon erfährt, hat der Kaufdruck bereits stattgefunden und der Bitcoin Kurs schwächt sich häufig ab.
Dieses Bild wird durch eine Studie von Bitwise Europe gestützt. Eine Analyse von 100 früheren Käufen zeigt, dass der Bitcoin Kurs oft schon im Vorfeld der Bekanntmachung steigt. Rund um den Zeitpunkt der Veröffentlichung folgt hingegen ein Rückgang.
„Große Ankündigungen von Strategy sind historisch gesehen ‚Sell the News‘-Momente für Bitcoin“, sagt Analyst André Dragosch. „Der Kauf ist oft schon eingepreist, wenn die Nachricht veröffentlicht wird.“
Hinzu kommt, dass die Strategie des Unternehmens immer vorhersehbarer wird. CEO Michael Saylor deutet regelmäßig im Vorfeld neue Käufe an, während Finanzierungsinstrumente des Unternehmens bereits zeigen, wie viel Kapital für neue Käufe bereitsteht.
Strategy erwarb in der vergangenen Woche 34.164 Bitcoin für etwa 2,54 Milliarden Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei rund 74.395 Dollar pro Coin. Es ist der drittgrößte Kauf des Unternehmens, gemessen an der Anzahl der Coins.
Zur Finanzierung des jüngsten Kaufs nutzte Strategy vor allem seine Vorzugsaktie STRC, ein Instrument, das um einen festen Wert von 100 Dollar gehandelt wird und eine variable Dividende von 11,5 Prozent pro Jahr ausschüttet. STRC machte etwa 85,7 Prozent des Kaufbetrags aus.
Durch diese Transaktion beläuft sich der Gesamtbesitz auf 815.061 Bitcoin, was fast 4 Prozent des gesamten Angebots entspricht. Damit überholt das Unternehmen BlackRock und dessen iShares Bitcoin Trust (IBIT).

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