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Federal-Reserve-Chef Kevin Warsh hat erneut klargemacht, dass die US-Notenbank entschlossen ist, die Inflation unter Kontrolle zu bringen.
Nach Warshs Worten gibt es innerhalb der Fed keinerlei Bereitschaft, dauerhaft hohe Inflation hinzunehmen. Zugleich betonte er, die Notenbank beobachte die wirtschaftlichen Folgen des rasanten Aufstiegs künstlicher Intelligenz genau.
In einer vorbereiteten Stellungnahme für den Finanzdienstleistungsausschuss des US-Repräsentantenhauses machte Warsh deutlich, dass der Kampf gegen die Inflation vorerst oberste Priorität behält.
Die Mitglieder des Ausschusses duldeten keine anhaltend hohe Inflation, erklärte Warsh. Die Fed bleibe entschlossen, Preisstabilität wiederherzustellen.
Kevin Warsh
Seit seinem Amtsantritt als Fed-Chef im Mai hat Warsh diese Linie mehrfach bekräftigt. Aus seiner Sicht wird die Inflationswelle der vergangenen fünf Jahre abklingen, sofern die Notenbank ihre Geldpolitik konsequent umsetzt.
Die Aussagen fallen in eine Phase, in der mehrere Fed-Vertreter davor warnen, dass die Zinsen womöglich weiter steigen müssen, um die Inflation dauerhaft auf das Zielniveau zurückzuführen. Warsh hatte seine Erklärung verfasst, bevor die US-Inflationsdaten für Juni veröffentlicht wurden.
Trotz der anhaltenden Inflation blickt Warsh zuversichtlich auf die US-Wirtschaft. Der Arbeitsmarkt bleibe stabil, es gebe kaum Hinweise auf Entlassungen in größerem Umfang, und die Löhne legten weiter zu.
Beim rasanten Aufstieg der KI äußerte sich der Fed-Chef vorsichtiger. Zwar investierten Unternehmen massiv in künstliche Intelligenz, die tatsächlichen wirtschaftlichen Folgen seien aber noch nicht absehbar.
Unklar sei weiterhin, in welchem Ausmaß die Wirtschaft von der KI-Entwicklung profitieren werde. Neue Chancen brächten zugleich neue Herausforderungen für die Geldpolitik mit sich.
Kevin Warsh
Nach Warshs Angaben beobachtet die Fed deshalb genau, welche Folgen KI für Inflation und Arbeitsmarkt hat.
Auf ihrer jüngsten Zinssitzung ließ die Fed den Leitzins zum vierten Mal in Folge unverändert, in einer Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Aus den neuesten Zinsprojektionen geht hervor, dass ein Teil der Währungshüter in diesem Jahr weiterhin eine oder mehrere Zinserhöhungen erwartet, während andere von unveränderten Zinsen oder sogar einer Senkung ausgehen.
Die US-Inflation fällt stärker als erwartet. Bitcoin, Ethereum und Aktien legen zu, während höhere Ölpreise die Zuversicht dämpfen.
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Der SoftBank-Chef hält wenig von KI-Skeptikern. Aus seiner Sicht verweigern sie sich der eigenen Weiterentwicklung.
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