Die Gründer der Blockchain-Analyseplattform Glassnode, Jan Happel und Yann Alleman, sind besorgt über Bitcoin. Falls sich zwei entscheidende Faktoren kurzfristig nicht verbessern, erwarten sie einen Rückgang von etwa 4 %.
Risiko für Bitcoin
Laut den Analysten, die unter dem Nutzernamen Negentropic auf X aktiv sind, gibt es derzeit eine geschwächte Liquidität auf dem Markt. Hinzu kommt ein Rückgang des Netzwerkwachstums, gemessen an der Anzahl der Nutzer und Transaktionen.
Diese Faktoren zusammen ergeben laut Glassnode ein bärisches Signal für Bitcoin.
„Bitcoin-Update: Nach der höher als erwarteten US-Inflation suchte Bitcoin nach Liquidität um die 94.000 Dollar und erreichte ein Hoch von 98.000 Dollar. Nun sehen wir jedoch einen Rückgang auf 96.000 Dollar. Eine schwache Liquidität in Kombination mit einem sinkenden Netzwerkwachstum sind Warnsignale.
Falls sich die Bedingungen nicht deutlich verbessern, könnte eine Korrektur auf 92.000 Dollar der nächste Schritt sein. Bleibt wachsam!“

Allerdings sehen die Analysten von Glassnode auch positive Signale für Bitcoin. Sollte die digitale Währung ihre Unterstützung bei 95.000 Dollar halten können, könnte dies als Sprungbrett für höhere Kurse dienen.
Hat Bitcoin seinen Boden gefunden?
„Ein weiteres Signal dafür, dass Bitcoin seinen Boden erreicht haben könnte, bevor der Kurs auf 100.000 Dollar steigen kann, ist der Regime Shift. Dieser zeigt frühe Anzeichen einer Trendwende. Die volatile Preisbewegung könnte sich fortsetzen, selbst mit einem erneuten Test der 95.000-Dollar-Marke.
Solange dieser Bereich als Unterstützung bestehen bleibt, könnte Bitcoin seine Bewegung in das bullishe Quadrant verstärken“, so die Analysten von Glassnode.

Auch der Risiko-Index von Bitcoin deutet laut den Experten darauf hin, dass sich die Kryptowährung möglicherweise in einer Bodenbildungsphase befindet. Dieser Indikator basiert auf mehreren Datenpunkten und gilt laut den Analysten als „Schlüsselsignal“ für einen möglichen lokalen Tiefpunkt von Bitcoin.

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