Das große Kapital scheint immer hungriger zu werden, wenn es um Bitcoin (BTC) geht. Während viele private Anleger ihre Gewinne über Spotmärkte und Exchange Traded Funds (ETFs) realisieren, sehen wir, dass institutionelle Akteure gerade dieses Angebot eifrig aufnehmen.
Diese Verschiebung fiel auch John D’Agostino auf, Leiter der Strategie bei Coinbase Institutional. Laut ihm ist es ein deutliches Zeichen, dass große Akteure Bitcoin zunehmend ernster als strategisches Vermögen betrachten.
Regierungen geben nach
Sovereign Wealth Funds kaufen Bitcoin in einem Tempo, das nicht ignoriert werden kann. Es handelt sich hierbei um die Praxis, bei der Staatsfonds von Ländern BTC erwerben. „Bitcoin wird jetzt genau so gehandelt, wie Befürworter es sich immer vorgestellt haben,“ sagt D’Agostino in einem Interview auf CNBC. „Es ist knapp, unveränderlich und frei von staatlichem Einfluss. Genau das, was man in wirtschaftlicher Unsicherheit sucht.“
Länder wie El Salvador und Bhutan nehmen klar die Führung. Sie haben schon seit längerer Zeit Bitcoin in ihre nationalen Reserven aufgenommen. Auch auf lokaler Ebene wächst das Interesse, immer mehr Städte und Bundesstaaten arbeiten an Gesetzgebungen, um ihre Schatzkammern gegen die Abwertung von Fiatwährungen zu schützen. Und auch Amerika bleibt natürlich nicht zurück.
Donald Trump unterzeichnete letzten Monat noch eine nationale Strategie für ein BTC-Reservefonds. Dabei werden zwar keine neuen Münzen gekauft, aber das Fonds besteht aus zuvor konfiszierten Bitcoins.
Saylors Bitcoinvision wird Mainstream
Nicht nur Regierungen schlagen zu, auch Unternehmen steigen großflächig ein. Michael Saylors MicroStrategy, mittlerweile umbenannt in Strategy, gab 2020 den Startschuss mit einer auffällig aggressiven Bitcoin-Kaufstrategie. Seitdem dient es als Vorbild für andere Unternehmen weltweit. So folgt das japanische MetaPlanet ihren Spuren mit bedeutenden Ankäufen. Das Unternehmen überschritt kürzlich sogar die Meilenstein von 5.000 BTC im Besitz.
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