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Shiba Inu (SHIB) ist offiziell in die japanische Grüne Liste aufgenommen worden, eine ausgewählte Reihe von Kryptowährungen, die die strengen Vorgaben der japanischen Aufsichtsbehörde vollständig erfüllen. Diese Anerkennung erleichtert Handelsplattformen die Unterstützung von SHIB und stärkt die internationale Glaubwürdigkeit der Kryptowährung.
Laut dem Shiba-Inu-Team bedeutet die Aufnahme, dass SHIB nun in die gleiche Kategorie wie etablierte Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) fällt. Das bestätigt, dass der Token die hohen Standards in puncto Sicherheit und Verlässlichkeit erfüllt.
Die Grüne Liste wird von der Japan Virtual and Crypto Assets Exchange Association (JVCEA) geführt, einer Organisation, die die Kryptomärkte gemeinsam mit der Financial Services Agency (FSA) überwacht. Zugelassen werden nur digitale Assets, die klaren Anforderungen an Transparenz, Stabilität und Risikobegrenzung genügen.
Die Aufnahme von SHIB wurde am 12. November 2025 von der JVCEA bestätigt. Für japanische Kryptobörsen fungiert die Grüne Liste als eine Art Schnellspur: Coins auf dieser Liste können ohne langwierige Prüfung gelistet werden.
Auf der Grünen Liste stehen lediglich rund 30 Token, darunter Bitcoin, Ethereum, XRP, Polygon (POL), Litecoin (LTC) und Hedera (HBAR). Shiba Inu sticht als erster Memecoin hervor, der diesen Status erhält.
Die Aufnahme markiert eine wichtige Entwicklung für das Projekt. SHIB begann als Internet-Meme, wird in Japan nun aber als vollwertiges digitales Asset mit klarer Marktposition anerkannt.
Die Aufnahme in die Grüne Liste könnte auch die Steuerregeln für SHIB-Anleger in Japan beeinflussen. Derzeit werden Gewinne aus dem Kryptohandel als sonstige Einkünfte besteuert – mit Sätzen von bis zu 55 Prozent. Dieser hohe Satz hat viele Händler veranlasst, ihre Aktivitäten in Länder mit milderen Steuerregeln zu verlagern.
International gibt es große Unterschiede: In vielen Ländern werden Kryptogewinne separat als Kapitalerträge besteuert – meist deutlich günstiger. Auch in den Vereinigten Staaten wird der Ruf nach angepasster Regulierung für den Kryptosektor lauter.
Die japanische FSA räumt ein, dass das derzeitige System Innovation und Handel ausbremsen kann. Daher schlägt die Aufsicht vor, den Steuersatz auf 20 Prozent zu senken. Zudem will die FSA mehr als hundert Kryptowährungen – einschließlich aller Assets auf der Grünen Liste – als Finanzprodukte einstufen.
Für Shiba Inu könnte das ein wichtiger Impuls sein. Eine geringere Steuerlast macht Investitionen attraktiver – das kann zu mehr Handel, höherer Liquidität und möglicherweise einem Anstieg des Preises führen.
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