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Die Krypto-Community staunte nicht schlecht: Vitalik Buterin, Mitgründer von Ethereum (ETH), zeigte sich von seiner verspielten Seite, als er einen vierbeinigen Roboter anmiaute.
In einem inzwischen viral gegangenen Video ist zu sehen, wie er auf seinen Knien sitzt, ein katzenartiges „Miau“ von sich gibt und dem Roboter anschließend sanft auf den „Kopf“ tippt – als wäre es das Normalste der Welt.
Während manche das Schauspiel als harmlos und witzig empfinden, äußern andere auf Social Media Bedenken. „Die Zukunft von Ethereum liegt in den Händen von jemandem, der einen Roboter anmiaut“, schrieb Influencerin Wendy auf X.
Sie ist nicht allein: Auch andere Investoren stellen öffentlich infrage, ob das Vertrauen in Ethereum nicht zu stark auf den Schultern eines exzentrischen Genies ruht.
Das Timing des Videos ist für Buterin dabei alles andere als günstig. Während er fröhlich miaut, fällt der Ethereum-Kurs weiter. Im Dezember lag die Kryptowährung noch bei 4.000 US-Dollar, inzwischen sind es nur noch rund 1.835 US-Dollar – ein Rückgang von über 55 Prozent in wenigen Monaten. Im Vergleich zu Branchenprimus Bitcoin (BTC) schneidet ETH derzeit schwach ab – so schwach wie seit fast fünf Jahren nicht mehr.
Derzeit dominiert negatives Sentiment bei Ethereum, was für zunehmende Nervosität unter Anlegern sorgt. Analyst Cryptododo7 erwartet einen weiteren Rückgang. In seiner technischen Analyse betont er, dass sich ETH bereits seit sechs Monaten in einem Abwärtstrend befindet.
Der jüngste Ausbruch unter ein bedeutendes aufsteigendes Trendkanal sei ein klares Warnsignal. Zusammen mit der doppelten Spitze bei rund 4.100 US-Dollar – einem klassischen Umkehrmuster – verstärkt sich das pessimistische Bild. Laut seinem Szenario sind selbst Kursniveaus um 1.200 US-Dollar möglich. Gleichzeitig sorgen Zinsunsicherheit und geopolitische Spannungen für zusätzlichen Druck auf den Markt.
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