Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Visa, Mastercard und Stripe stehen offenbar kurz vor der Einführung einer neuen Stablecoin-Plattform. Das berichten mehrere Quellen gegenüber CoinDesk. Auch die Kryptobörse Coinbase prüft laut Insidern die Möglichkeit, sich dem Vorhaben anzuschließen. Die Zusammenarbeit verdeutlicht, wie schnell sich Stablecoins von einem Nischenprodukt zu einem ernstzunehmenden Bestandteil des globalen Zahlungsverkehrs entwickeln.
Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an eine traditionelle Währung, meist den US-Dollar, gekoppelt ist. Der Markt hat in den letzten Jahren ein explosives Wachstum erlebt und repräsentiert mittlerweile einen Wert von rund 325 Milliarden Dollar.
Für große Zahlungsdienstleister bieten Stablecoins die Möglichkeit, internationale Transaktionen schneller und kostengünstiger abzuwickeln. Dadurch steigt der Wettbewerb um eine Position in diesem Markt rapide an.
Stripe machte Ende 2024 einen bedeutenden Schritt mit der Übernahme des Stablecoin-Infrastrukturunternehmens Bridge für 1,1 Milliarden Dollar. Mastercard übernahm Anfang dieses Jahres das Stablecoin-Unternehmen BVNK und kündigte diese Woche an, seine Infrastruktur für kontinuierliche Stablecoin-Abwicklungen weiter auszubauen.
Auch Visa arbeitet aktiv an seiner Positionierung. Im April erweiterte das Unternehmen ein Pilotprojekt für Stablecoin-Zahlungen auf neun verschiedene Blockchains, darunter Ethereum, Solana, Polygon und Base.
Laut einer der Quellen untersucht Coinbase derzeit, ob eine Beteiligung an der neuen Plattform möglich und sinnvoll ist. Die amerikanische Kryptobörse hat in den vergangenen Jahren ebenfalls stark auf Stablecoins gesetzt.
Ende letzten Jahres führte Coinbase einen White-Label-Dienst ein, mit dem Unternehmen ihre eigenen Stablecoins lancieren können. Zudem startete das Unternehmen Coinbase Business, einen Service, der sich auf Zahlungen mit Stablecoins spezialisiert.
Coinbase spielt außerdem eine wesentliche Rolle im Ökosystem rund um den USD Coin (USDC), die zweitgrößte Stablecoin weltweit. Seit 2023 besteht eine Vereinbarung mit dem Herausgeber Circle, bei der beide Parteien Einnahmen aus der Zirkulation von USDC teilen. Diese Vereinbarung läuft im August aus und steht bald zur Neuverhandlung.
Die beteiligten Unternehmen haben die Existenz der neuen Plattform bislang nicht bestätigt. Visa, Stripe und Coinbase lehnten einen Kommentar ab. Mastercard reagierte nicht auf Anfragen von CoinDesk.
Dennoch zeigt die Entwicklung, wie schnell Stablecoins in der Finanzbranche Fuß fassen. Wo die Technologie vor einigen Jahren vor allem von Kryptohändlern genutzt wurde, sehen immer mehr traditionelle Zahlungsunternehmen Potenzial für grenzüberschreitende Zahlungen, Transaktionsabwicklungen und neue Finanzdienstleistungen.
Sollte die Plattform tatsächlich eingeführt werden, könnte dies eine der bemerkenswertesten Kooperationen zwischen traditionellen Zahlungsnetzwerken und der Kryptobranche bislang werden.
Das Europäische Parlament ebnet den Weg für den digitalen Euro. Die EZB plant, die Währung 2029 sowohl online als auch offline einzuführen.
Die Bank of England hebt Besitzobergrenzen für Stablecoins auf und erleichtert die Vorschriften, um Großbritannien gegenüber den USA wettbewerbsfähig zu halten.
Das Unternehmen für digitale Vermögenswerte AllUnity hat eine neue Stablecoin eingeführt, die an die schwedische Krone gekoppelt ist.
Wird der Wert von XRP durch Spekulation oder echten Einsatz bestimmt? Analyst Eri erklärt, wie kollektives Vertrauen den Kurs beeinflusst.
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
XRP-Investoren verkaufen zunehmend mit Verlust, ein Signal, das laut On-Chain-Daten häufig in der Nähe von Tiefpunkten auftritt.