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Der kommerzielle Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erlebte in den letzten 24 Stunden einen leichten Aufschwung. Mindestens zwei nicht-iranische Supertanker verließen den Persischen Golf und sorgten für eine weitere Miniwelle an Energietransporten durch die bedeutende Wasserstraße.
Es handelte sich um die Eagle Veracruz, die mit Singapur verbunden ist, und die griechische Nissos Keros. Beide Schiffe wurden am frühen Dienstagmorgen gesichtet, als sie die Straße von Hormus überquerten. Das geht aus Schiffsverfolgungsdaten hervor, die Bloomberg zusammengestellt hat.
Zum ersten Mal seit einer Woche passierten am Dienstag wieder rund 4 Millionen Barrel nicht sanktioniertes Rohöl die Straße von Hormus. Damit scheint der Transport über die wichtige Ölrute vorübergehend etwas zuzunehmen, obwohl die Volumina von Tag zu Tag stark schwanken.
Tanker fahren oft in Gruppen durch die Wasserstraße, woraufhin der Verkehr manchmal für einige Tage wieder zurückgeht. Das höhere Volumen am Dienstag bedeutet also nicht automatisch, dass die Exporte strukturell zunehmen.
Die beiden beteiligten Supertanker transportierten Rohöl aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Das US-Zentralkommando wies übrigens Berichte zurück, dass die US-Marine erneut bei den Durchfahrten helfen würde. „Jüngste Medienberichte“, dass die Marine Handelsschiffe wieder eskortiert oder bei Passagen unterstützt, bezeichnete das Kommando als schlichtweg „falsch“.
Nicht nur abfahrende Tanker sorgen für mehr Aktivität rund um die Straße von Hormus. Auch der eingehende Verkehr nahm am Dienstag zu, mit drei registrierten Durchfahrten am frühen Morgen. In den Tagen zuvor blieb der Schiffsverkehr ebenfalls relativ stabil, mit durchschnittlich etwa sechs Durchfahrten pro Tag während des Wochenendes.
Dies folgt auf eine relativ geschäftige Zeit in der Region. Am Samstag verließ unter anderem der Supertanker Eagle Verona mit irakischem Rohöl an Bord die Region. Darüber hinaus fuhr ein mit Singapur verbundener Tanker mit katarischem Naphtha in Richtung Japan. Auch ein iranischer Brennstofftanker und drei Massengutfrachter verließen den Persischen Golf.
Am Sonntag drehte sich alles um Flüssiggas. Die LNG-Tanker Fuwairit und Al Rayyan passierten zusammen mit zwei iranischen LPG-Tankern und zwei weiteren Massengutfrachtern die Wasserstraße. Gleichzeitig kam auch neuer Verkehr herein, darunter ein griechischer Supertanker, ein iranischer Brennstofftanker und ein Massengutfrachter.
Am Montag änderte sich das Bild erneut leicht. Ein mit Singapur verbundener Containerschiff verließ den Golf, während ein iranischer Brennstofftanker, ein Containerschiff und ein Massengutfrachter in die Region eintraten.
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