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Bitcoin (BTC) steht deutlich unter Druck, hält die Marke von 60.000 Dollar bislang aber hartnäckig. Zugleich erinnert der Chart an das Ende des Krypto-Winters im Jahr 2022. Genau darauf hoffen viele Anleger.
Der Relative Strength Index (RSI) weckt derzeit Hoffnungen. Der Indikator misst die Dynamik einer Kursbewegung und zeigt, ob ein Trend noch Kraft hat oder bereits nachlässt.
Derzeit fällt der Bitcoin-Kurs auf tiefere Tiefs, während der Momentum-Indikator nicht mitzieht und stattdessen höhere Tiefs ausbildet. Hinter dem Rückgang steckt also zunehmend weniger Überzeugung. Häufig ist das ein erstes Signal dafür, dass den Verkäufern die Kraft ausgeht.
Der pseudonyme Analyst Rod verwies mit Blick auf den Wochenchart von Bitcoin auf Parallelen zu 2022. Zudem hat der Kurs nun zum dritten Mal eine fallende Trendlinie getestet. Im Jahr 2022 markierte genau dieses Muster die Talsohle des Bärenmarktes.
Das Signal wird auch als bullische Divergenz bezeichnet und war am Freitag auch im Tageschart zu erkennen. „Der Kurs kann noch weiter fallen, gleichzeitig ist aber klar zu sehen, dass Binance den Preis weiter verteidigt“, sagte Analyst Lukasz Wydra. Er wertet das als „ermutigendes Zeichen“.
Der Kursverlauf von 2022 dient allerdings auch den Bären als Argument für einen letzten Rücksetzer. Analyst Jelle skizzierte, was passieren könnte, wenn Bitcoin dem Muster von 2022 weiter folgt.
In diesem Szenario könnte sich die bullische Divergenz schlicht noch weiter ausdehnen. Genau darin liegt das Risiko.
Für sich genommen ist sie kein Kaufsignal. Der Kurs kann weiter fallen, während die Divergenz bestehen bleibt. Sie zeigt vor allem erste Anzeichen einer möglichen Trendwende.
Im Jahr 2022 markierte die Insolvenz von FTX, damals eine der größten Kryptobörsen der Welt, die endgültige Talsohle des Bärenmarktes.
Nun fürchten viele Marktteilnehmer einen ähnlichen Zusammenbruch von Strategy, dem börsennotierten Unternehmen, das mehr als 4 Prozent aller Bitcoin in seiner Bilanz hält. Das Vertrauen in die Bitcoin-Strategie ist derzeit zwar auf einem Tiefpunkt, ein solches Szenario gilt allerdings als sehr unwahrscheinlich. In diesem Artikel erfährst du, was derzeit genau dahintersteckt.
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