Der Bitcoin (BTC)-Kurs bewegt sich in den letzten Wochen unruhig. Nach einem neuen Rekord von über 124.000 Dollar am vergangenen Donnerstag folgte eine scharfe Korrektur. Anleger fragen sich, in welche Richtung sich der Markt in den kommenden Monaten entwickeln wird.
Laut dem US-Vermögensverwalter VanEck gibt es jedoch wenig Grund zur Panik. Das Unternehmen sieht vielmehr viel Spielraum für weiteres Wachstum bis Ende 2025.
Kursziel 180.000 Dollar im Jahr 2025
In einem neuen Bericht zeichnet VanEck ein optimistisches Szenario. Der Vermögensverwalter erwartet, dass Bitcoin Ende 2025 bei 180.000 Dollar liegen könnte. Die Grundlage für diese Erwartung liegt ihnen zufolge in der starken institutionellen Nachfrage und der gesunden Marktstruktur, trotz der jüngsten Schwankungen.
Ein wichtiger Faktor ist die wachsende Rolle institutioneller Anleger. Daten von BitcoinTreasuries zeigen, dass 294 Parteien inzwischen zusammen über 3,67 Millionen Bitcoin besitzen. Vor allem Strategy hat mit seiner konsequenten Kaufpolitik eine Vorbildfunktion für andere Unternehmen gehabt.
Darüber hinaus spielen die US-Spot-Bitcoin-ETFs eine entscheidende Rolle. Diese konnten bereits nahezu 55 Milliarden Dollar an Nettozuflüssen anziehen, meldet Farside. Laut VanEck beweist dies, dass Anleger ihren Blick vor allem auf die lange Frist richten, selbst jetzt, da der Kurs vorübergehend zurückgegangen ist.
92 Prozent der Münzen noch profitabel
Trotz des jüngsten Rückgangs bleibt die Profitabilität hoch. Am 14. August erreichte Bitcoin noch 124.457 Dollar, inzwischen liegt der Kurs bei rund 114.905 Dollar, ein Minus von 7,6 Prozent. Dennoch werden 92 Prozent aller im Umlauf befindlichen Münzen weiterhin mit Gewinn gehalten. Das sorgt laut VanEck für Stabilität am Markt.
Auch Miner zeigen Widerstandskraft. Der Schwierigkeitsgrad erreichte einen neuen Rekord, während die Erträge für Miner steigen. US-Unternehmen kontrollieren zudem einen immer größeren Anteil der weltweiten Rechenleistung. Selbst jetzt, da TeraWulf angekündigt hat, seine Aktivitäten teilweise zurückzufahren, sieht VanEck dies eher als strategischen Schritt innerhalb eines wettbewerbsintensiven Sektors denn als ein Zeichen von Schwäche.
Risiken bleiben bestehen
Dennoch gibt es auch Risiken. VanEck warnt, dass Unternehmen mit großen Bitcoin-Reserven unter Druck geraten können, wenn sich der Markt über längere Zeit kaum bewegt. In diesem Szenario könnte es schwieriger werden, neues Kapital für zusätzliche Käufe zu beschaffen, was wiederum Abwärtsdruck auf den Kurs verursachen kann.
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