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Der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran erweist sich als extrem kostspielig. Laut US-Beamten hat die militärische Kampagne in den ersten sechs Tagen bereits mehr als 11 Milliarden US-Dollar gekostet. Erstmals wird damit eine detaillierte Schätzung der finanziellen Auswirkungen der von Präsident Donald Trump geführten Operation gegeben.
Beamte des Pentagons teilten die Zahlen während einer vertraulichen Besprechung mit Mitarbeitern des US-Senats mit. Die ersten sechs Tage des Krieges kosteten etwa 11,3 Milliarden US-Dollar, das entspricht nahezu 1,9 Milliarden Dollar pro Tag.
Dieser Betrag liegt weit über den bisherigen Schätzungen. Das Center for Strategic and International Studies (CSIS) ging letzte Woche noch von 3,7 Milliarden Dollar für die ersten vier Tage aus, etwa 890 Millionen Dollar pro Tag. Laut Insidern könnte der tatsächliche Betrag noch höher sein, da die Kosten für den Einsatz von Kriegsschiffen und den Unterhalt stationierten Personals nicht vollständig berücksichtigt sind.
Die hohen Kosten spiegeln das Ausmaß der Operation wider. Die USA haben zwei Flugzeugträger eingesetzt und mehr als 5.000 Ziele mit Tomahawk-Raketen, Kampfflugzeugen und Langstreckenbombern angegriffen.
Auch die Verteidigung gegen iranische Angriffe ist teuer. Die US-Streitkräfte haben Hunderte Abfangraketen abgefeuert, um Drohnen und ballistische Raketen abzuwehren. Bisher sind sieben US-Soldaten ums Leben gekommen.
Die Gesamtrechnung wird voraussichtlich weiter drastisch ansteigen. Verteidigungsminister Pete Hegseth ließ wissen, dass die Angriffe auf den Iran weiter intensiviert werden. Rüstungsunternehmen rechnen damit, dass das Pentagon demnächst zusätzliche Finanzierung beim Kongress beantragt, möglicherweise bis zu 50 Milliarden Dollar, um Munitions- und Materialvorräte aufzustocken.
Der politische Druck auf Transparenz steigt. Senator Jack Reed schickte am 10. März einen Brief an das Pentagon mit der Bitte um einen vollständigen Überblick über die Angriffe und deren Kosten. Reed zufolge hat die amerikanische Öffentlichkeit ein Recht auf Klarheit über die finanziellen und militärischen Folgen des Krieges.
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