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US-amerikanische Steuerzahler könnten im nächsten Jahr möglicherweise mehr Geld vom Finanzamt zurückerhalten. Dieses zusätzliche Geld könnte in risikoreiche Anlagen wie Aktien und Krypto fließen. Laut einem Analysten von Wells Fargo könnte dies Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben.
Laut einer neuen Analyse der US-Bank Wells Fargo könnten höhere Steuererstattungen im Jahr 2026 bis zu 150 Milliarden Dollar zusätzliches Kapital freisetzen. Dieses Geld könnte bei privaten Anlegern landen, die häufiger zu risikoreichen Investitionen wie Bitcoin (BTC) greifen.
„Die Spekulation nimmt bei größeren Ersparnissen zu… wir erwarten die Rückkehr des YOLO-Trades“, schreibt der Wells Fargo Analyst Ohsung Kwon in einer Notiz, die CNBC vorliegt.
Kwon meint damit, dass viele private Anleger manchmal schnell in populäre Investitionen einsteigen, ohne lange darüber nachzudenken.
Die hohen Steuererstattungen im Jahr 2026 resultieren aus neuen Steuergesetzen und einem Fehler bei der Lohnsteuer. Durch die ‚One Big Beautiful Bill‘ von Donald Trump zahlen Amerikaner für 2025 weniger Steuern.
Zudem hat das Finanzamt im letzten Jahr die Lohnsteuertabellen nicht angepasst. Dadurch wurde bei vielen Menschen zu viel Steuer einbehalten, die sie nun zurückbekommen.
Laut Kwon könnte der Effekt der höheren Steuererstattungen Ende März auf den Märkten sichtbar werden, wenn der Großteil der Rückzahlungen ausgezahlt wird.
Es bleibt jedoch abzuwarten, ob der Bitcoin-Kurs tatsächlich von dem zusätzlichen Geld profitiert. Das hängt vor allem davon ab, wie Anleger den Markt einschätzen. Kwon zufolge zeigt Bitcoin oft, wie viel Geld auf den Finanzmärkten im Umlauf ist. Steigt das Vertrauen, könnte das zu mehr Kapitalzuflüssen führen, auch in Richtung Krypto.
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Die kommende Zeit wird entscheidend sein, um festzustellen, ob die Milliarden an Steuererstattungen eine neue Krypto-Rally auslösen oder ob Bitcoin vorerst in ruhigerem Fahrwasser bleibt.
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