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Obwohl es Bitcoin (BTC) derzeit nicht gut geht, hat das Treasury-Unternehmen des Investors Anthony Pompliano erneut Bitcoin in seine Bilanz aufgenommen. Sein börsennotiertes Unternehmen ProCap Financial kaufte 450 Bitcoin hinzu und plant zudem, mehr eigene Aktien zurückzukaufen.
Mit diesem Schritt setzt das Unternehmen auf zwei Strategien: mehr Bitcoin ansammeln und eigene Aktien zurückkaufen, wenn das Management diese als unterbewertet ansieht.
Nach diesem Kauf besitzt ProCap nun 5.457 Bitcoin. Bei dem aktuellen Kurs entspricht das einem Wert von etwa 375 Millionen Dollar.
Pompliano zufolge möchte das Unternehmen den durchschnittlichen Kaufpreis seines Bitcoin-Bestands senken, da der Kurs im Vergleich zum Allzeithoch deutlich gefallen ist. Gleichzeitig sieht er Chancen im niedrigen Börsenkurs seiner eigenen Aktie.
„Wir machen zwei Dinge gleichzeitig: Bitcoin kaufen, um unsere Kostenbasis zu senken, und eigene Aktien zurückkaufen, wenn der Markt diese falsch bewertet“, erklärt Pompliano.
Wie andere börsennotierte Bitcoin-Treasury-Unternehmen litt auch ProCap stark unter dem Kursrückgang von Bitcoin. Die Aktie, mit dem Ticker BRR, notierte lange über 10 Dollar, fiel jedoch im November kräftig zurück.
Am Montag stieg die Aktie um etwa 6 Prozent auf rund 2,80 Dollar. Dennoch liegt der Kurs weiterhin deutlich unter früheren Niveaus.
Dieses Muster ist häufig bei Unternehmen zu beobachten, die große Mengen Bitcoin in der Bilanz haben: Ihre Aktien fungieren faktisch als Hebel auf den Bitcoin-Kurs.
ProCap entstand im letzten Jahr durch eine Fusion mit Columbus Circle Capital Corp. Das Unternehmen nahm über 750 Millionen Dollar durch Aktien und Wandelschuldverschreibungen ein, mit dem Ziel, bis zu 1 Milliarde Dollar in Bitcoin zu investieren.
Pompliano betont, dass die aktuellen Marktbedingungen gerade Chancen bieten. Seiner Meinung nach ermöglicht die starke Bilanz dem Unternehmen, „aggressiv zu agieren“, da Bitcoin deutlich unter dem Höchststand notiert.
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