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Die Tschechische Nationalbank (CNB) hat als erste Zentralbank der Welt Bitcoin (BTC) offiziell in ihre Bilanz aufgenommen. In einer Mitteilung am Donnerstag gab die CNB bekannt, ein Testportfolio im Wert von 1 Million US‑Dollar aufgelegt zu haben, das unter anderem Bitcoin, eine US‑Stablecoin und eine tokenisierte Bankeinlage umfasst.
Der Schritt ist ein Meilenstein für Bitcoin. Noch nie zuvor wurde die Kryptowährung in die Bilanz einer nationalen Zentralbank aufgenommen. Die tschechische Bank sagt, der Test solle Erfahrungen mit blockchainbasierten Vermögenswerten ermöglichen. Laut der CNB könnten diese Technologien langfristig die Funktionsweise von Zahlungs- und Finanzsystemen grundlegend verändern.
Die Investition wurde bereits am 30. Oktober vom Vorstand der Zentralbank genehmigt. Die Bank betont, dass es sich um einen Test handelt und der Betrag nicht aktiv aufgestockt wird. Der Kauf ist zudem nicht Teil der bestehenden internationalen Reserven des Landes.
CNB-Präsident Aleš Michl brachte die Idee für den Testfonds im Januar dieses Jahres ein. Damals wurde der Vorschlag von EZB-Präsidentin Christine Lagarde noch belächelt. Doch da Tschechien den Euro nicht verwendet, bewahrt die Tschechische Nationalbank innerhalb der Europäischen Union eine gewisse Unabhängigkeit.
“Ich hatte im Januar 2025 die Idee, ein Testportfolio zu erstellen,” sagte Michl in der Ankündigung. “Das Ziel war, Bitcoin aus der Perspektive einer Zentralbank zu testen und zu prüfen, ob es eine Rolle bei der Diversifizierung unserer Reserven spielen kann.”
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