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Donald Trump hat soeben über sein eigenes Truth Social eine deutliche Botschaft in Richtung Iran gesendet. Er schreibt, dass die Vereinigten Staaten heute Abend „sehr hart“ gegen Iran vorgehen werden. Ziel des Angriffs sei die Ausschaltung der iranischen Marine, Luftwaffe, Radar- und Luftabwehrsysteme sowie anderer defensiver und offensiver Fähigkeiten.

Der entscheidende Teil der Botschaft kam jedoch danach. Trump deutet an, dass die Vereinigten Staaten möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt Kharg Island und andere iranische Ölinfrastrukturpunkte einnehmen könnten, um anschließend die „totale Kontrolle“ über die iranischen Öl- und Gasmärkte zu erlangen.
Er verweist dabei auf Venezuela, wo die Vereinigten Staaten seiner Meinung nach auf ähnliche Weise erfolgreich die Kontrolle über die Energieversorgung übernommen haben.
Kharg Island ist ein zentrales Element im iranischen Öl-Export und gilt als einer der wichtigsten Energiepunkte des Landes.
Sollten die Vereinigten Staaten tatsächlich versuchen, diese Insel anzugreifen oder zu besetzen, würde das eine enorme Eskalation bedeuten.
Bisher konzentrierte sich der Konflikt vor allem auf die Straße von Hormus, amerikanische Vergeltungsschläge, iranische Drohungen und Versuche, den Schiffsverkehr teilweise aufrechtzuerhalten. Eine direkte Operation gegen iranische Ölinfrastruktur würde den Krieg jedoch auf ein weitaus gefährlicheres Niveau heben.
Für den Ölmarkt ist dies potenziell explosiv. Iran ist ein bedeutender Akteur in der Region und Kharg Island ist strategisch wichtig für den Export von Rohöl.
Sollten Investoren glauben, dass die Vereinigten Staaten tatsächlich iranische Ölinfrastruktur angreifen oder besetzen werden, könnte die geopolitische Risikoprämie bei Öl schnell ansteigen.
Genau davor haben die Märkte seit Wochen Angst. Die Straße von Hormus funktioniert immer noch nicht normal, Tanker fahren unter erhöhtem Risiko und die weltweite Energieversorgung bleibt verwundbar.
Ein Angriff auf Kharg Island würde die Angst vor langanhaltenden Störungen weiter verstärken. Dadurch könnten die Zinsen erheblich steigen, was dem US-Dollar zugutekommt, aber Bitcoin (BTC), Gold und Aktien belasten würde.

Nicht ohne Grund reagieren die Finanzmärkte derzeit mit Kursverlusten auf diese Nachrichten.
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