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Die US-Regierung hat einen weiteren Schritt in einem bemerkenswerten Finanzprojekt von Präsident Donald Trump unternommen. Das Finanzministerium hat die sogenannte Trump Accounts-App landesweit verfügbar gemacht, mit der Millionen amerikanischer Kinder ein Anlagekonto erhalten können. Die ersten Nutzer erhalten bereits Aktivierungsmails, während das Programm offiziell am 4. Juli startet.
Mit dem Plan will die Regierung Familien dazu anregen, bereits in jungen Jahren Vermögen durch langfristige Investitionen aufzubauen.
Die Trump Accounts sind Teil der One Big Beautiful Bill Act von 2025. Kinder, die zwischen 2025 und 2028 geboren werden und über eine gültige US-Sozialversicherungsnummer verfügen, haben Anspruch auf ein Startkapital von 1.000 Dollar von der Regierung.
Laut Finanzminister Scott Bessent erleichtert die neue App Familien die Eröffnung eines Kontos, das Hinzufügen von Geld und das Verfolgen der Entwicklung ihrer Investitionen.
„Diese bahnbrechende App macht es Millionen Amerikanern leicht, sich anzumelden, beizutragen und das Wachstum ihrer Investitionen zu beobachten“, sagte Bessent in einer Videobotschaft auf X.
Die App wurde in Zusammenarbeit mit der Handelsplattform Robinhood und der Depotbank BNY entwickelt. Beide Unternehmen sprechen von einem wichtigen Schritt hin zu größerer finanzieller Sicherheit für kommende Generationen.
Neben dem Startkapital der Regierung können Eltern, Familienmitglieder, Arbeitgeber und Wohltätigkeitsorganisationen jährlich bis zu 5.000 Dollar auf das Konto einzahlen. Das eingezahlte Geld wird automatisch in einen kostengünstigen Indexfonds investiert, der auf langfristiges Wachstum ausgerichtet ist.
Die Erträge werden steuerlich aufgeschoben aufgebaut. Das bedeutet, dass erst Steuern fällig werden, wenn das Geld später abgehoben wird.
Ab ihrem 18. Geburtstag haben die Kinder die volle Kontrolle über das Konto. Sie können das Geld dann verwenden oder die Investitionen weiter wachsen lassen.
Trump hat US-Unternehmen dazu aufgerufen, ebenfalls zu den Konten der Kinder ihrer Angestellten beizutragen. Verschiedene große Unternehmen haben bereits Unterstützung zugesagt.
Unter anderem haben JPMorgan Chase, Wells Fargo, Bank of America und Zahlungsabwickler Visa angekündigt, Beiträge für die Kinder ihrer amerikanischen Mitarbeiter leisten zu wollen.
Befürworter sehen die Konten als Möglichkeit, Vermögensaufbau zugänglicher zu machen und finanzielle Bildung schon in jungen Jahren zu fördern. Ihrer Ansicht nach können langjährige Anlageerträge dazu führen, dass mehr Amerikaner später über eine stärkere finanzielle Basis verfügen.
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