Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China spitzen sich weiter zu. PrÃĪsident Donald Trump hat bestÃĪtigt, dass sich die beiden LÃĪnder inzwischen in einem Handelskrieg befinden. Seine Worte folgen auf eine Woche voller Drohungen, diplomatischer Signale und scharfer Reaktionen auf beiden Seiten. Die Frage ist nun: Ist das der Beginn eines langwierigen Konflikts oder eine Verhandlungsstrategie, die sich noch wenden kÃķnnte?

Trump erÃķffnet Angriff auf China

Am vergangenen Freitag erÃķffnete Trump den Angriff auf China, nachdem Peking strengere Exportkontrollen fÞr Seltene Erden eingefÞhrt hatte – Rohstoffe, die fÞr Computerchips unverzichtbar sind. Er nannte China „sehr feindselig“ und sah keinen Grund mehr, PrÃĪsident Xi zu treffen. SpÃĪter relativierte er, das Treffen sei „noch nicht offiziell abgesagt“. Zugleich kÞndigte er neue ImportzÃķlle von 100 Prozent an, die am 1. November in Kraft treten sollen.

China entgegnete, die Exportregeln hÃĪtten nur ein „minimales Effekt“ und stellten kein Exportverbot dar. Wenige Tage spÃĪter warnte Peking, man werde „bis zum Ende kÃĪmpfen“, sollten die US-ZÃķlle umgesetzt werden. 

Dennoch scheint der Draht nicht abgerissen: China bestÃĪtigte jÞngst, dass es „GesprÃĪche auf Arbeitsebene“ gibt, zugleich meldete Finanzminister Scott Bessent Anfang dieser Woche, man arbeite an einem Treffen zwischen Trump und Xi am Rande des APEC-Gipfels Ende Oktober.

Kryptomarkt verliert 19 Milliarden Dollar

Zugleich versucht Trump, die GemÞter zu beschwichtigen. Am Sonntag sagte er, die USA wollten China „helfen, nicht schaden“ und dass „am Ende alles gut ausgehen werde“. Der Bitcoin (BTC)-Kurs erholte sich kurz nach diesen Aussagen. 

Am Freitag erlebte der Kryptomarkt jedoch die grÃķßte Liquidationswelle aller Zeiten, insgesamt wurden Long- und Short-Positionen im Wert von Þber 19 Milliarden Dollar liquidiert. An diesem Tag fiel der Bitcoin-Kurs von rund 121.560 Dollar auf unter 103.000 Dollar, ein Teil der Verluste wurde spÃĪter wieder wettgemacht.

Bessent ÃĪußerte sich in den vergangenen Tagen wechselhaft zur Lage. Am Montag nannte er die angedrohten ZÃķlle „einen provokativen Schritt“, sagte aber auch, sie „mÞssten nicht zwingend kommen“. Gestern erklÃĪrte er, China sei „nicht vertrauenswÞrdig“, blieb jedoch „hoffnungsvoll, was weitere Kontakte angeht“. Zuvor hatte Bessent gewarnt, China werde sich selbst schaden, wenn es seine ExportbeschrÃĪnkungen weiter durchsetze.

US-Miner spÞren den Druck des Handelskriegs

Die Handelsspannungen treffen auch den US-amerikanischen Bitcoin-Mining-Sektor. Durch die hÃķheren EinfuhrzÃķlle ist die Anschaffung von ASIC-Maschinen deutlich teurer geworden. Derzeit betrÃĪgt der Satz 57,6 Prozent auf AusrÞstung aus China und 21,6 Prozent aus Indonesien, Malaysia und Thailand.

Trotzdem zeigt sich die Branche widerstandsfÃĪhig. Trotz hÃķherer Kosten und frÞherer Beschlagnahmen durch den US-Zoll ist keines der großen Mining-Unternehmen ins Ausland abgewandert. Der Handelskrieg scheint also gerade erst begonnen zu haben, doch die ersten Folgen sind bereits spÞrbar.

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