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Am Freitag steckte der Kryptomarkt den härtesten Schlag seit Jahren ein, doch die Erholung fällt nun ebenso spektakulär aus. Vor allem Altcoins schlagen zurück. Bitcoin (BTC) hat einen schönen Satz nach oben gemacht, kommt aber nicht an die Anstiege von etwa Ethereum (ETH), Ripple (XRP) und BNB (BNB) heran.
Bitcoin brach am Freitag nach Trumps Wutausbruch gegen China heftig ein. Für andere Kryptowährungen war es noch schlimmer. Wie bereits berichtet, sackte Ripple um 55 Prozent ab.
Spät am Abend ging es dann rasend schnell nach unten – ausgelöst durch die größte Liquidationswelle aller Zeiten. Händler, die auf steigende Kurse gesetzt hatten, mussten massenhaft ihre Positionen schließen. Schätzungen zufolge wurden so rund 19 Milliarden Dollar ausgelöscht, was den Absturz natürlich deutlich verschärfte.
So extrem wie der Absturz war, so kräftig fiel auch der erste Bounce vom Tief aus. In den vergangenen 24 Stunden wurde enorm viel Boden gutgemacht, um das wieder auszubügeln.
Heute Morgen berichteten wir bereits über Bitcoins Erholung, doch Altcoins legen noch deutlich stärker zu. Ethereum ist sogar dreimal so stark gestiegen und liegt über die vergangenen 24 Stunden 9,18 Prozent im Plus.
Die größte Altcoin konnte die Wochenkerze noch retten und sieht weiterhin gut aus, um wieder in Richtung Allzeithochs durchzustarten.
BNB, die drittgrößte Kryptowährung, läuft wie auf Schienen und legt 15,27 Prozent zu. Es ist eine der wenigen Coins, die den gesamten Einbruch vom Freitag bereits vollständig wettgemacht haben.
Zudem verzeichnen XRP und Solana (SOL) Gewinne von rund 10 Prozent, während Dogecoin (DOGE) und Cardano (ADA) jeweils etwa 11 Prozent zurückgeholt haben.
Der KI-Token Bittensor (TAO) schießt mit einem Plus von 37 Prozent durch die Decke. Gekrönt wird das Ganze von Synthetix (SNX), das um 91 Prozent nach oben geflogen ist.
Angesichts der sich überschlagenden Entwicklungen im neu entflammten Handelskonflikt verlieren viele Anleger den Überblick. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:
Freitag:
Samstag:
Sonntag:
Die Analysten von The Kobeissi Letter meinen, dass vor dem 1. November noch ein Handelsabkommen zustande kommt. Darauf hoffen natürlich auch die Anleger.
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