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Der Makroanalyst Jordi Visser warnt vor einer möglichen neuen Krisenphase an den Finanzmärkten. Seiner Einschätzung nach verlagert sich der Fokus derzeit von Technologie- und Softwareaktien auf den steigenden Ölpreis und die zunehmenden Spannungen im Finanzsektor.
Sein sogenanntes Turbulenzmodell befinde sich sogar bereits im „Krisenmodus“. Das könnte nichts Gutes für Bitcoin (BTC) verheißen.
Ein von Visser geteilter Chart zeigt, dass mehrere risikoreiche Marktsegmente gleichzeitig schwächeln. Dies könne ein frühes Signal für umfassendere finanzielle Unruhen sein, so Visser.

Um dies für den normalen Anleger verständlich zu machen, lassen sich die Bewegungen Schritt für Schritt analysieren:
Zusammen zeichnen diese Linien ein klassisches Muster: Zuerst fallen Wachstumsaktien, dann Finanzinstitute und schließlich private Märkte. Historisch gesehen trat dies öfter vor größeren Marktkorrekturen oder Rezessionen auf.
Der jüngste Anstieg des Ölpreises aufgrund geopolitischer Spannungen erhöht die Verunsicherung. Höhere Energiepreise könnten die Inflation erneut anfachen und Zentralbanken dazu zwingen, länger eine strenge Zinspolitik zu verfolgen.
Dies bremst das Wirtschaftswachstum weiter und erhöht die Volatilität an den Finanzmärkten. Laut Visser könnte dies als Katalysator für eine breitere Spannungslage an den Märkten wirken.
Auch der Kryptomarkt könnte davon betroffen sein. Das lässt sich folgendermaßen verstehen:
Dadurch könnte das von Visser skizzierte Szenario den Bitcoin-Kurs erheblich belasten. Das trifft allerdings nur zu, wenn die Kurse tatsächlich weiter fallen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die von ihm erwähnten risikoreichen Anlagen bereits einen Tiefpunkt erreicht haben.
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