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Tom Lee, der Gründer von Fundstrat, sieht in Krypto und einem Großteil des Aktienmarkts bereits einen „versteckten Bärenmarkt“. Damit meint er, dass viele risikoreiche Anlagen intern bereits stark abgestraft wurden, auch wenn das breite Marktbild weniger dramatisch wirkt.
Vor allem Softwareaktien und Krypto erlitten laut Lee deutliche Einbußen durch den Rückgang der Liquidität. Die aktuelle Marktsituation ähnelt für ihn daher weniger dem Beginn eines neuen Bärenmarkts und mehr einer Phase, in der viel negatives Potenzial bereits eingepreist ist.
Lee hebt besonders die Positionierung der Anleger hervor. Seinen Beobachtungen zufolge befinden sich Shortpositionen auf Niveaus, die eher mit Markttiefs als mit -hochs in Verbindung gebracht werden.
Das ist von Bedeutung, weil Märkte oft die Richtung einschlagen, die für die Mehrheit der Anleger am schmerzhaftesten ist. Wenn zu viele Marktteilnehmer negativ positioniert sind, kann bereits eine leichte Verbesserung der Liquidität oder des Sentiments ausreichen, um eine kräftige Erholungsbewegung auszulösen.
Laut Lee sind Anleger schneller pessimistisch geworden, als es die zugrunde liegenden Daten rechtfertigen. Zwar verschlechterte sich das Sentiment, jedoch begannen einige Frühindikatoren zu stabilisieren.
Lee unterscheidet zwischen normalem Kreditstress und systemischen Risiken. Die jüngsten Spannungen im Bereich des Privatkredits betrachtet er eher als Teil eines Kreditzyklus und nicht als neue Finanzkrise wie 2008.
Dieses Unterscheidung ist wichtig. Bei einer Systemkrise werden Märkte oft langfristig durch Panik und Bilanzprobleme belastet. Innerhalb eines normalen Kreditzyklus können schwache Marktsegmente leiden, während starke Banken und Unternehmen von der Rotation profitieren.
Mit anderen Worten: Die Probleme sind real, aber laut Lee nicht zwangsläufig der Beginn eines breiten Zusammenbruchs.
Auch Raoul Pal von Real Vision sieht die aktuelle Phase nicht als Ende des Zyklus. Er bezeichnet den Rückgang als Mid-Cycle-Korrektur, eine kräftige Zwischenkorrektur innerhalb eines längeren Aufwärtstrends.
Pal verweist auf mehrere makroökonomische Faktoren, die sich im Hintergrund verbessern. Die weltweite Geldmenge befindet sich auf einem Rekordhoch, der Dollar schwächt sich ab und die Liquiditätsbedingungen in den USA erholen sich.
Auch der ISM-Index, ein wichtiger Indikator für die amerikanische Industrie, beginnt sich laut ihm zu verbessern. Das sind Anzeichen, die eher zu einer Erholung als zu einem neuen tiefen Abschwung passen.
Eines der auffälligsten Signale kommt laut Pal vom Crypto Fear & Greed Index. Dieser verharrte außergewöhnlich lange auf extrem niedrigen Niveaus.
Für Pal ist das kein Beleg dafür, dass der Markt weiter fallen muss, sondern eher ein potenzielles Umkehrsignal. Wenn bereits alle ängstlich sind, ist der Verkaufsdruck oft größtenteils verarbeitet.
Das passt zu Lees Punkt über die Shortpositionen. Zu viel Pessimismus kann für Bären gefährlich werden, da eine kleine positive Entwicklung schnell zu einem Short Squeeze und neuer Kaufnachfrage führen kann.
Lee sieht zudem eine strukturelle Rolle für Blockchain im Aufstieg von KI und Tokenisierung. Seiner Meinung nach könnten Stablecoin-Zahlungen und On-Chain-Abwicklungen wichtige Infrastruktur für KI-Agenten werden.
Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, könnte das langfristig zusätzliches Kapital in Richtung Bitcoin und Ethereum ziehen. Nicht nur als spekulative Anlagen, sondern auch als Elemente einer breiteren digitalen Finanzinfrastruktur.
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