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Tether hat den Anteil der SoftBank Group an Twenty One Capital übernommen. Damit verstärkt der Stablecoin-Emittent seinen Einfluss auf das Unternehmen, das sich auf die Akkumulation von Bitcoin vorbereitet, im Vorfeld einer geplanten Fusion mit zwei weiteren Parteien.
Wie viel Tether für den Anteil gezahlt hat, wurde nicht bekannt gegeben. Dies geht aus einer Ankündigung des Unternehmens am Dienstag hervor. SoftBank besaß etwa 26 Prozent der frei handelbaren Aktien von Twenty One Capital. Laut Bloomberg entsprach dieser Anteil einem Wert von rund 679 Millionen Dollar.
Vor der Übernahme hielt Tether bereits etwa 45 Prozent der Unternehmensanteile. Mit dem Deal festigt das Unternehmen seine Position innerhalb von Twenty One Capital, das sich auf die Akkumulation von Bitcoin (BTC) konzentriert.
Letzten Monat gab Tether bekannt, dass Twenty One Capital mit Strike, einer Plattform für Krypto-Zahlungen und -Handel, sowie mit dem Bitcoin-Miner Elektron Energy fusionieren soll. Mit diesem Schritt will das Unternehmen seine Position auf dem Kryptomarkt weiter ausbauen.
Die Pläne kommen zu einem schwierigen Zeitpunkt für Unternehmen, die sich auf den Aufbau großer Bitcoin-Reserven konzentrieren. Als Twenty One gegründet wurde, waren sogenannte Bitcoin-Treasury-Unternehmen an der Wall Street äußerst beliebt. Firmen versuchten, den Erfolg von Michael Saylors Strategy zu kopieren, indem sie massiv Bitcoin (BTC) in ihre Bilanzen aufnahmen.
Seit dem Rückgang des Bitcoin-Kurses hat sich das Sentiment jedoch deutlich abgekühlt. Die Aktien vieler dieser Unternehmen gerieten stärker unter Druck als Bitcoin selbst, da Investoren an der Nachhaltigkeit des Modells zweifeln.
Tether, SoftBank und eine Tochtergesellschaft von Cantor Fitzgerald schlossen sich im April 2024 zur Gründung von Twenty One Capital zusammen. Das Unternehmen startete mit etwa 42.000 Bitcoin (BTC) im Management, was zu dem Zeitpunkt der Gründung einem geschätzten Wert von 3,9 Milliarden Dollar entsprach.
Mit dieser enormen Bitcoin-Reserve positionierte sich Twenty One sofort als einer der größeren Akteure unter den sogenannten Bitcoin-Treasury-Unternehmen. Damit folgte das Unternehmen dem Beispiel von Michael Saylors Strategy, das für seine aggressive Bitcoin-Strategie bekannt ist.
Die Stellungnahmen beziehen sich auf einen im April vorgestellten Vorschlag des US-Finanzministeriums zur Umsetzung von Teilen des GENIUS Act.
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