Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Die traditionelle Bankenwelt und die Blockchain-Technologie scheinen sich endlich wirklich zu verschmelzen. Das Zahlungsnetzwerk SWIFT und die französische Bank Société Générale haben erfolgreich eine Anleihetransaktion über die Blockchain mit Hilfe eines Euro-Stablecoins abgewickelt. Ein Durchbruch, der zeigt, wie schnell die Finanzwelt digitalisiert wird.
SWIFT hat gemeinsam mit BNP Paribas, Intesa Sanpaolo und SG-Forge, dem digitalen Arm von Société Générale, erfolgreich einen Test zur Abwicklung von tokenisierten Anleihen abgeschlossen. Das Netzwerk teilt dies in einem Blogbeitrag mit.
Tokenisierung bedeutet, dass ein traditioneller Vermögenswert, wie eine Aktie, Anleihe oder Immobilie, in einen digitalen Token auf der Blockchain umgewandelt wird. Dieser Token repräsentiert den tatsächlichen Vermögenswert und kann anschließend schneller, kostengünstiger und rund um die Uhr gehandelt oder übertragen werden.
Was diesen Test besonders macht, ist, dass alle Schritte, von der Emission und Zinszahlung bis zur Rückzahlung, innerhalb einer Infrastruktur ausgeführt wurden. Nicht nur auf der Blockchain, sondern auch über bestehende Bankennetzwerke.
Dass eine Institution wie SWIFT sich mit Blockchain beschäftigt, ist eine wichtige Legitimation für die Technologie. SWIFT ist ein weltweites Netzwerk für Finanznachrichten, das mehr als 11.000 Banken und Institutionen in über 200 Ländern verbindet. Täglich verarbeitet das Netzwerk Transaktionen im Wert von Billionen Dollar.
Thomas Dugauquier, verantwortlich für tokenisierte Vermögenswerte bei SWIFT, betont, dass der Test zeigt, wie Zusammenarbeit und Interoperabilität die Zukunft der Kapitalmärkte bestimmen werden.
„Indem wir beweisen, dass SWIFT tokenisierte Transaktionen über mehrere Plattformen koordinieren kann, unterstützen wir unsere Mitglieder, digitale Vermögenswerte in großem Maßstab und mit Vertrauen zu integrieren“, so Dugauquier.
Während des Tests wurde EURCV verwendet, ein Stablecoin, der an den Euro gekoppelt ist und den europäischen MiCA-Vorschriften entspricht. Mit diesem digitalen Euro konnten Anleihen vollständig über die Blockchain emittiert, verarbeitet und zurückgezahlt werden. Die Zahlungen erfolgten in gewöhnlichen Euro oder anderen Stablecoins.
Der von SG-Forge ausgegebene EURCV fungierte als Brücke zwischen der Blockchain und dem traditionellen Banksystem. So können Banken die Blockchain nutzen, ohne ihre bestehende Infrastruktur ändern zu müssen.
SWIFT erforscht schon länger die Möglichkeiten der Blockchain. Im September wurde bekannt, dass es an einer eigenen Blockchain-Plattform für 24/7 internationale Zahlungen arbeitet. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Consensys entwickelt, bekannt für verschiedene Anwendungen auf Ethereum (ETH).
Ziel ist es, grenzüberschreitende Zahlungen schneller, günstiger und effizienter zu gestalten, ohne die Zuverlässigkeit des aktuellen Systems zu verlieren. Der Prototyp wird mit über dreißig großen Banken getestet, darunter HSBC, Banco Santander und BNP Paribas.
Auch Chainlink (LINK) ist an dem Projekt beteiligt. Ihre Infrastruktur ermöglicht es, Banken mit öffentlichen und privaten Blockchains zu verbinden, ohne dass Systeme angepasst werden müssen.
Kryptobörse Bitso erkennt grundlegenden Wandel: „Digitale Dollarisierung“ gewinnt in Lateinamerika durch hohe Inflation an Bedeutung.
Vier Jahre nach dem Aus für ihre eigene Libra-Coin schlägt Meta neue Wege ein. Der Technologieriese führt Stablecoin-Auszahlungen ein.
CEO Devin McGranahan bestätigt, dass sich USDPT in der Endphase vor der Markteinführung befindet und das veraltete Bankennetzwerk ersetzen soll.
Was sagen Analysten zur XRP-Kursentwicklung bis 2030? Die Vorhersagen reichen von 1,57 Dollar bis zu einem extremen Szenario von 1.000 Dollar.
Der Analyst Crypto Dyl News spricht sich für ein XRP-Kursziel von 10.000 Dollar aus. Statt der Einführung im Einzelhandel soll die Integration in Bankensystemen entscheidend sein.
Der XRP-Kurs trifft wiederholt auf Widerstand bei 1,50 Dollar. Steigende Bestände auf Binance deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck trotz institutioneller Nachfrage hin.