Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Das Bitcoin (BTC) Netzwerk erweist sich als deutlich robuster, als oft angenommen wird. Einer neuen Studie der Universität Cambridge zufolge müssten 72% bis 92% aller Unterseekabel ausfallen, bevor Bitcoin merklich beeinträchtigt würde. Angesichts der Tatsache, dass diese Kabel 99% des internationalen Datenverkehrs abwickeln, ist das eine bemerkenswerte Feststellung.
Die Studie wurde von Wenbin Wu und Alexander Neumueller vom Cambridge Centre for Alternative Finance durchgeführt. Sie analysierten Peer-to-Peer-Netzwerkdaten von Bitcoin aus den Jahren 2014 bis 2025 und untersuchten 68 bestätigte Ausfälle von Unterseekabeln. Laut den Forschern handelt es sich um die erste Langzeitstudie, die speziell die Auswirkungen von Kabelausfällen auf das Bitcoin-Netzwerk untersucht.
Ihr Fazit: Bei zufälligen Kabelausfällen liegt die kritische Schwelle zwischen 72% und 92%. Erst wenn dieser Prozentsatz erreicht wird, verlieren mehr als 10% der Bitcoin-Nodes die Verbindung zum Netzwerk. Nodes sind die Computer, die das Netzwerk durch die Verifizierung von Transaktionen und den Datenaustausch am Laufen halten.
Es gibt jedoch eine wichtige Einschränkung. Das Netzwerk ist deutlich anfälliger, wenn gezielte Schwachstellen in der Kabelinfrastruktur angegriffen werden. In diesem Szenario sinkt die kritische Schwelle auf 5% bis 20%. Ein Angreifer, der genau weiß, welche Kabel er sabotieren muss, kann also mit deutlich weniger Ausfall bereits erheblichen Schaden anrichten.
Im aktuellen geopolitischen Klima, mit einem Krieg im Nahen Osten und zunehmenden Spannungen um Unterseekabel-Infrastrukturen, ist das kein theoretisches Szenario.
Ein überraschender Faktor in der Widerstandsfähigkeit von Bitcoin ist das Tor-Netzwerk. Viele Bitcoin-Nodes nutzen Tor, um ihre Position zu verschleiern. Tor leitet den Internetverkehr durch eine Reihe von weltweit verschlüsselten Servern, wodurch die physische Position eines Nodes nahezu unmöglich zu ermitteln ist.
Laut der Studie sind dadurch etwa 64% aller Bitcoin-Nodes für Forscher unsichtbar. Viele der Tor-Relays befinden sich in Ländern wie Deutschland, Frankreich und den Niederlanden, die über umfangreiche und redundante Kabelverbindungen verfügen. Das macht das Netzwerk besonders widerstandsfähig.
Die Forscher untersuchten auch den Einfluss historischer Kabelausfälle auf den Bitcoin-Kurs. Von den 68 untersuchten Vorfällen hatten 87% weniger als 5% Einfluss auf die Anzahl der aktiven Nodes. Die Korrelation zwischen Kabelausfällen und dem Kurs war nahezu null (-0,02), was bedeutet, dass sich Anleger über dieses Risiko kaum Sorgen machen müssen.
Abschließend stellt die Studie fest, dass die geografische Verteilung des Bitcoin-Minings kaum Einfluss auf die Widerstandsfähigkeit hat. Die Stabilität des Netzwerks wird vor allem durch die physische Struktur der globalen Internetinfrastruktur bestimmt, nicht durch den Standort der Miner.
Der Bitcoin-Kurs gerät heute im Vorfeld der wichtigen Zinsentscheidung der US-Notenbank deutlich unter Druck.
Der CLARITY Act hat im Senat nicht die nötigen Stimmen erhalten. Am Kryptomarkt kommt es daraufhin zu massiven Verlusten. Das ist der aktuelle Stand.
Jüngere Bitcoin-Käufer liegen erstmals seit dem Hoch im Oktober wieder über einen so langen Zeitraum im Gewinn. Das gilt als Zeichen von Stärke, weil der Verkaufsdruck nachlässt.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.