Die Strategie von Michael Saylor hat seit August 2020 bereits über 600.000 Bitcoin gesammelt. Obwohl sie fast 3 Prozent aller 21 Millionen Bitcoin besitzen, ist Direktor Shirish Jajodia überzeugt, dass sie den Kurs nicht beeinflussen. „Wir kaufen rund um die Uhr Bitcoin. Fast jeden Tag, jede Stunde und jede Sekunde,“ so Jajodia.
Wir beeinflussen den Bitcoin-Kurs nicht
Dass sie bei Strategy den Bitcoin-Kurs nicht beeinflussen, liegt laut Jojodia an der Art des Kaufens. Indem sie Käufe enorm streuen und also nicht alles auf einmal kaufen, würde der Kurs wenig bis gar nicht auf das Einwirken von Strategy auf den Markt reagieren.
Andererseits kann man sagen, dass es praktisch unmöglich ist, dass Strategy den Kurs nicht beeinflusst hat. Kurzfristig vielleicht nicht, aber sie haben mittlerweile Milliarden Dollar in Bitcoin gepumpt.
Ohne die Milliarden von Strategy hätte der Kurs höchstwahrscheinlich auf einem anderen Niveau gestanden. Letztendlich waren sie einfach ein sehr wichtiger Käufer auf dem Markt für Bitcoin. Mittlerweile besitzen sie nicht umsonst 629.376 Stück, die bei den aktuellen Kursen einen Wert von etwa 70 Milliarden Dollar haben.
Alle Augen auf die Bitcoin-Käufe von Strategy gerichtet
Jajodia könnte recht haben. Eine Studie von Cointelegraph zeigt, dass Bitcoin unterschiedlich auf die größten Käufe von Strategy reagierte: manchmal stieg der Kurs, manchmal folgte ein Rückgang.
So gab das Unternehmen am 25. November bekannt, dass es zwischen dem 18. und 24. November etwa 55.000 Bitcoin für insgesamt 5,4 Milliarden Dollar gekauft hat, zu einem Durchschnittspreis von 97.862 Dollar pro Münze.
Einige Wochen später, am 17. Dezember, erreichte Bitcoin einen Rekordstand von über 106.000 Dollar. Dies geschah im Nachgang des Wahlsiegs von Präsident Donald Trump, wie aus Daten von CoinMarketCap hervorgeht.
In einem anderen Fall, am 29. Juli, kaufte Strategy 21.021 Bitcoin im Wert von 2,46 Milliarden Dollar. Dennoch fiel der Kurs innerhalb von vier Tagen um fast 4 Prozent auf 113.320 Dollar am 2. August.
Dennoch werden Händler jedes Mal aufgeregt, wenn der CEO Michael Saylor eine Bitcoin-Grafik teilt, in der Hoffnung, dass erneut ein großer Kauf angekündigt wird.
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