Nach Wochen mit roten Zahlen hoffen Bitcoin-Anleger auf eine grüne Woche. Ob dies eintritt, könnte von einer Reihe wichtiger Ereignisse abhängen, die Investoren im Auge behalten.
Neue Verhandlungen in der Schweiz
Heute steht nichts auf der Agenda. Die Wall Street bleibt geschlossen aufgrund des Feiertags „President’s Day“, der den Geburtstag des ersten amerikanischen Präsidenten George Washington feiert.
Der Blick richtet sich vor allem auf morgen. In Genf, Schweiz, treffen sich Diplomaten aus den USA und Iran zum zweiten Mal, um über das iranische Nuklearprogramm zu verhandeln.
Gestern berichtete Reuters, dass sich die USA auf einen möglicherweise wochenlangen Militäreinsatz vorbereiten. Donald Trump hofft, eine Vereinbarung zu treffen, um militärische Aktionen zu vermeiden.
Vor einigen Tagen äußerte er die Erwartung, dass die Gespräche erfolgreich verlaufen werden. „Wenn sie scheitern, wird es ein schlechter Tag für Iran“, so der amerikanische Präsident. Investoren hoffen natürlich auch auf eine Einigung.
Fed-Protokolle und Inflationsdaten
Am Mittwoch werden die Protokolle der letzten Zinssitzung der US-Notenbank veröffentlicht. Damit erhalten Anleger einen Einblick in die Diskussionen, die der Entscheidung vorausgingen, die Zinsen zum zweiten Mal in Folge unverändert zu lassen.
Investoren suchen vor allem nach Hinweisen auf zukünftige Zinssenkungen. Derzeit erwartet der Markt eine Lockerung erst im Juni. Letzte Woche zeigte der robuste Arbeitsmarktbericht, dass der Arbeitsmarkt wenig Bedarf für zusätzliche Unterstützung bietet. Gleichzeitig verschaffen die niedrigeren Inflationszahlen der Zentralbank etwas mehr Spielraum.
Für Investoren können die Zinsen nicht schnell genug sinken, da günstigeres Kreditieren Spekulationen erleichtert.
Die niedrigeren Inflationszahlen der letzten Woche bieten der Zentralbank zusätzlich Spielraum, die Wirtschaft anzukurbeln. Der Verbraucherpreisindex (CPI) lag bei 2,4 Prozent, während 2,5 Prozent erwartet wurden.
Am kommenden Freitag erhalten wir erneut Inflationsdaten, diesmal in Form des PCE-Preisindex, dem bevorzugten Inflationsmaß der Zentralbank. Erneut hoffen wir auf niedrigere Zahlen.
BTC-Kurs muss dieses Niveau durchbrechen
Der Bitcoin-Kurs startet die neue Woche jedenfalls im Minus, wie du heute Morgen bereits lesen konntest. Das ändert jedoch nichts am sich abzeichnenden Adam-and-Eve-Muster.
Wird die 72.500-Dollar-Marke überschritten, könnte der Kurs auf bis zu 80.000 Dollar steigen. Dafür muss er jedoch oberhalb von 67.000 Dollar bleiben.
Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der BTC-Kurs bei 68.500 Dollar, was einem Rückgang von 2,78 Prozent gegenüber gestern entspricht.
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