Bitcoin handelt seit geraumer Zeit in einer extrem engen Preisspanne. In der Regel ist das ein Vorbote für eine massive Kursbewegung. Können wir uns also auf große Schwankungen vorbereiten, oder könnte diese Phase der Unsicherheit noch länger andauern?
Steht der Bitcoin-Vulkan vor einer Explosion?
Daan Crypto Trades, ein bekannter niederländischer Analyst auf X, kommentiert das interessante Kursverhalten von Bitcoin. Seit der Amtseinführung von Donald Trump ging es bergab, aber ein wirklicher Durchbruch nach unten blieb bisher aus.
Bisher halten die Bullen das Niveau von 96.000 Dollar. Was bedeutet das laut Daan Crypto Trades für die bevorstehende Periode?
„Bitcoin befindet sich immer noch in derselben engen Preisspanne. Inzwischen nimmt die Volatilität ab, während sich der Kurs immer weiter verengt. Selbst während des Dramas von gestern, dem Hack von Bybit, schloss der Preis weiterhin in den gleichen Bereichen, in denen sich Bitcoin in den letzten zwei Wochen bewegt hat“, so Daan Crypto Trades.

In gewisser Weise ist das auch ein positives Zeichen, denn normalerweise löst ein Börsen-Hack wie der von Bybit große Angst auf dem Markt aus. Doch diesmal scheint keine Panik zu herrschen, und der Markt bleibt relativ stabil.
Dies könnte eine positive Neujustierung für Bitcoin sein
Während der Markt die Nachrichten rund um den Hack von Bybit verarbeitete, beobachtete Daan Crypto Trades, dass das Open Interest am Futures-Markt auf den niedrigsten Stand seit dem 9. Februar fiel.
„Im Allgemeinen betrachten wir eine niedrigere Open Interest zusammen mit einem höheren Preis als eine positive Neujustierung, selbst wenn dies auf einem niedrigeren Zeitrahmen geschieht. Das ändert jedoch nichts daran, dass der Spotmarkt von hier aus übernehmen muss“, erklärt der Analyst.

Mit dem Spotmarkt meint er den „normalen“ Markt, auf dem man tatsächlich Bitcoin kaufen kann. Am Derivatemarkt hingegen sind professionelle Händler aktiv, die mit Finanzinstrumenten handeln, was in der Regel spekulativer ist.
Beim Spotmarkt geht es dagegen um tatsächliche Bitcoin-Käufe. Diese erfolgen meist nicht mit der Absicht, von einer kurzfristigen Preissteigerung zu profitieren – auch wenn es dort natürlich ebenfalls spekulative Händler gibt.
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