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Die US-Zwischenwahlen 2026 könnten einen bedeutenden Impuls für eine Erholung sowohl des Kryptomarktes als auch der Aktienmärkte darstellen. Das geht aus einem neuen Bericht von Binance Research hervor.
Zwischenwahlen, die in der Mitte der Amtszeit des Präsidenten stattfinden, werden historisch oft von starken Kursanstiegen begleitet. Sobald die politische Unsicherheit rund um die Wahlen verschwindet, wächst das Vertrauen der Anleger.
Die Daten von Binance Research zeigen, dass der S&P 500 in den zwölf Monaten nach Zwischenwahlen im Durchschnitt um etwa 19 % steigt. Für Bitcoin (BTC) liegt dieser Durchschnitt noch höher. In den drei Wahlzyklen, in denen der Coin existierte, stieg Bitcoin im Jahr nach den Midterms durchschnittlich um 54 %.
Laut dem Bericht könnte die Zeit nach den Wahlen damit den stärksten Moment in der Marktzyklus darstellen. Die Wahlergebnisse beseitigen einen Großteil der politischen Unsicherheit, was historisch zu starken Rallys führt.
In den Wahljahren selbst zeigen sich hingegen häufig schwache Leistungen. 2014 fiel Bitcoin um etwa 56 %, 2018 verlor der Coin sogar rund 73 % und auch 2022 folgte eine Korrektur von etwa 64 %.
Trotz dieser erheblichen Verluste erholte sich der Markt in den darauffolgenden Jahren stets wieder. Die nächsten Zwischenwahlen sind für den 3. November 2026 angesetzt.
Aktuell werden die Märkte vor allem durch den Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran beeinflusst. Eine weitere Eskalation könnte die Ölpreise stark ansteigen lassen, was zu zusätzlichem Inflationsdruck und Unsicherheit bei Anlegern führt.
Der Ölpreis stieg am Donnerstag kurzzeitig auf 95 US-Dollar pro Barrel, nachdem Iran seine Angriffe auf Energieinfrastrukturen intensiviert hatte. Zwei Öltanker wurden durch mit Sprengstoff beladene iranische Boote beschädigt, berichtete Reuters. Ein Sprecher des iranischen Militärs erklärte, die Welt müsse sich möglicherweise auf einen Ölpreis von 200 US-Dollar pro Barrel einstellen.
Bitcoin bewegt sich derweil ohne klare Richtung. Analysten der Krypto-Derivatebörse Bitunix geben an, dass der Kurs wiederholt unter 70.000 US-Dollar abprallt und der Markt noch keine klare Richtung wählt.
Sie erwarten, dass Bitcoin in dieser Bandbreite bleibt, bis große makroökonomische Ereignisse, wie eine Entspannung des Konflikts oder die bevorstehenden Wahlen, ein deutlicheres Signal geben. Historische Muster deuten darauf hin, dass die Monate bis zu den Midterms volatil bleiben könnten, während die Zeit danach Raum für eine neue Erholung bietet.
Seit Jahren folgt Bitcoin einem vierjährigen Zyklus, doch ETFs und institutionelle Anleger üben erheblichen Druck auf dieses historische Muster aus.
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