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Trotz der jüngsten Erholung in Richtung 75.000 Dollar bleiben mehrere Analysten weiterhin skeptisch gegenüber dem Bitcoin (BTC)-Kurs. Ihre Botschaft ist klar: Der große Ausverkauf steht möglicherweise noch bevor, und ein letztes Absinken auf 50.000 Dollar wird von einigen immer noch als realistisch angesehen.

Das klingt extrem, aber ihre Argumentation ist recht schlüssig.

Warum Analysten noch nicht überzeugt sind

Laut dieser Gruppe zeigt der übergeordnete Trend weiterhin nach unten. Die jüngsten Erholungen von Bitcoin sehen sie als vorübergehende Aufwärtsbewegungen in einem schwachen Markt, nicht als Beginn einer neuen, nachhaltigen Aufwärtsphase.

Ihre Überlegungen lassen sich grob wie folgt zusammenfassen:

  • Der größere Trend bleibt abwärtsgerichtet;
  • die jüngsten Rallys sind ihrer Meinung nach zu klein und zu schwach;
  • es fehlt daher noch die wirkliche Kapitulation;
  • und ohne einen solchen letzten Ausverkauf ist ein nachhaltiger Boden weniger wahrscheinlich.

Mit anderen Worten: Einige Analysten glauben, dass der Markt zunächst noch einen starken Rücksetzer benötigt, bevor ein gesünderes Aufwärtspotenzial entsteht.

Warum 50.000 Dollar immer wieder thematisiert wird

Die Marke von 50.000 Dollar wird als die letzte große Akkumulationszone vor einer strukturelleren Erholung beschrieben. Dieser Punkt könnte laut dieser Sichtweise der Moment sein, an dem der Markt von schwachen Händen bereinigt wird.

Eine solche Bewegung würde in ein klassisches Muster eines Bärenmarktes passen:

  • Zunächst ein großer Rückgang;
  • dann eine Phase seitlicher Bewegungen und falscher Hoffnungen;
  • anschließend noch ein tiefer Ausverkauf;
  • und erst dann beginnt eine echte neue Aufwärtsphase.

Einige Analysten bezeichnen dies sogar als Manipulationsphase, in der der Markt noch einmal stark nach unten gedrückt wird, bevor die nächste Phase beginnt.

Aber nicht alle glauben, dass es so weit kommt

Gleichzeitig gibt es auch Differenzierungen. Andere Analysten weisen darauf hin, dass Bitcoin mittlerweile viel stärker durch institutionelle Nachfrage gestützt wird als in früheren Zyklen. Daher könnte der Rückgang letztlich weniger tief ausfallen als in früheren Bärenmärkten.

Das ist ein wesentlicher Unterschied zu 2018 und 2022, als Bitcoin um mehr als 80 Prozent bzw. über 75 Prozent von der Spitze fiel.

Nach dieser Logik könnte dieser Zyklus anders verlaufen, gerade weil:

  • mehr strukturelle Käufer aktiv sind;
  • das Marktumfeld stärker makroökonomisch geprägt ist;
  • und institutionelles Kapital häufiger auf Schwächephasen reagiert.

Ein Rückgang auf 50.000 Dollar ist daher möglich, aber nicht automatisch das Basisszenario.

Was Anleger jetzt besonders beobachten sollten

Der Kern der Diskussion ist also nicht nur, ob der Bitcoin-Kurs noch fallen kann, sondern vor allem, wie viel Verkaufsdruck wirklich noch im Markt steckt. Wenn der Kurs erneut abprallt und wichtige Unterstützungszonen durchbricht, wächst das bärische Narrativ schnell.

Aber wenn Bitcoin über der aktuellen Spanne bleibt und die institutionelle Nachfrage die Rücksetzer weiterhin auffängt, könnte der gefürchtete Ausverkauf ausbleiben.

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