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Der Stablecoin-Markt entwickelt sich still und leise zu einem der bedeutendsten Bereiche der Kryptowelt heran. Während Stablecoins jahrelang hauptsächlich von Tradern an Kryptobörsen genutzt wurden, testen nun auch große Tech-Unternehmen und Zahlungsdienstleister die Technologie. Laut Bitwise könnte dieser Trend den Markt in Richtung Billionen von Dollar treiben.
Die Marktkapitalisierung aller Stablecoins liegt mittlerweile bei rund 323 Milliarden Dollar. Das ist ein neuer Rekord, wie Daten von DefiLlama zeigen. Tether (USDT) bleibt mit einem Marktanteil von fast 59 Prozent der unangefochtene Spitzenreiter.
Das Wachstum ist beachtlich. Im Jahr 2020 war der Stablecoin-Markt noch eine relativ kleine Nische mit nur wenigen Milliarden Dollar an Marktwert. Jetzt handelt es sich um Hunderte von Milliarden. Bitwise CIO Matt Hougan ist der Ansicht, dass dies erst der Anfang ist. Seiner Meinung nach könnte der Markt in einem optimistischen Szenario bis 2030 auf 4 Billionen Dollar anwachsen.
Die große Veränderung zeigt sich nicht nur im Marktwert. Stablecoins werden zunehmend für reale Zahlungen genutzt.
Meta testet Stablecoin-Zahlungen für Creator auf den Philippinen und in Kolumbien. DoorDash arbeitet mit Stripe an Stablecoin-Auszahlungen für Lieferanten, Nutzer und Unternehmer in über 40 Ländern. Laut Hougan zeigen gerade solche Pilotprojekte das wahre Potenzial von Stablecoins.
Nicht nur die Kosten sind entscheidend. Der größte Vorteil liegt laut ihm in der einfacheren Handhabung. Ein Unternehmen, das Millionen kleiner internationaler Zahlungen abwickelt, ist mit Stablecoins weniger auf Banken, Währungswechsel und langsame Zahlungssysteme angewiesen.
Auch traditionelle Zahlungsunternehmen bewegen sich schnell. Visa erweiterte kürzlich seine Stablecoin-Pilotprojekte auf neun Blockchains. Das Unternehmen verarbeitet mittlerweile ein jährliches Volumen von 7 Milliarden Dollar über sein Stablecoin-Abwicklungsnetzwerk.
Western Union führte diese Woche USDPT ein, einen eigenen Dollar-Stablecoin auf Solana. Damit will das Unternehmen internationale Zahlungen schneller und günstiger machen.
PayPal hat mit PYUSD bereits seit längerem einen eigenen Stablecoin. Auch Stripe, Mastercard, Ripple, Société Générale und BlackRock sind in diesem Markt aktiv. Einige Unternehmen entwickeln eigene Coins, während andere bestehende Stablecoins wie USDC und USDT nutzen.
Doch nicht das gesamte Volumen stellt eine echte Adoption dar. Stablecoins verarbeiteten 2025 Transaktionen im Wert von mehreren Billionen Dollar, aber ein Großteil davon stammt weiterhin aus Handel mit Kryptowährungen, internen Überweisungen und DeFi.
McKinsey schätzt, dass etwa 390 Milliarden Dollar pro Jahr aus echten Zahlungen bestehen. Das ist zwar nur ein kleiner Teil des Gesamten, jedoch mehr als eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr. Besonders Asien spielt dabei eine große Rolle.
Auch BCG sieht denselben Trend. Laut dem Beratungsunternehmen wurden 2025 etwa 350 bis 550 Milliarden Dollar an Stablecoins für reale Wirtschaftszahlungen genutzt. Dieses Volumen stieg um rund 55 Prozent im Jahresvergleich.
Stablecoins sind damit noch nicht das neue Visa oder Mastercard. Aber der Trend ist klar erkennbar. Der Markt verschiebt sich von Spekulation hin zur Nutzung. Und mit dem Einstieg großer Unternehmen könnte diese Verschiebung plötzlich deutlich schneller voranschreiten.
Western Union hat seinen ersten Schritt in die Welt der Blockchain gemacht mit der Einführung des USDPT-Stablecoin auf dem Solana-Netzwerk.
Stablecoins wurden ursprünglich als stabiles Alternativangebot in der oft volatilen Kryptomarkt entwickelt.
Der USDT-Emittent profitiert von hohen Zinsen, während der Kryptomarkt stark einbricht. Zudem erreicht die Nutzerzahl einen neuen Höchststand.
Der Analyst Crypto Dyl News spricht sich für ein XRP-Kursziel von 10.000 Dollar aus. Statt der Einführung im Einzelhandel soll die Integration in Bankensystemen entscheidend sein.
Der XRP-Kurs verharrt bei etwa 1,40 US-Dollar, da Trader vor allem mit seitlichen Bewegungen rechnen und ein Durchbruch laut Daten vorerst ausbleibt.
Der Vermögensverwalter Franklin Templeton geht davon aus, dass der Bitcoin-Kurs im Jahr 2026 wieder über 100.000 Dollar steigen wird. Der Weg dorthin wird jedoch turbulent sein.