Robert Kiyosaki, der bekannte Investor und Autor von Rich Dad Poor Dad, hat erneut gegen den US-Dollar ausgeteilt. In einem Tweet schreibt er, dass Dollar-Sparer „Verlierer“ seien und dass er seine Positionen in Gold, Silber, Bitcoin und auch Ethereum weiter ausbaut.
Das Ende des US-Dollars?
„Ist dies das Ende des US-Dollars? Ich erhöhe weiter meine Positionen in Gold, Silber, Bitcoin und Ethereum. Sparer in US-Dollar sind Verlierer. Sei ein Gewinner. Kümmere dich um dich selbst“, so Kiyosaki.
Interessant ist, dass Kiyosaki, der als ausgesprochener Bitcoin- und Gold-Anhänger gilt, Ethereum nur selten ausdrücklich erwähnt. Seit 2021 hat er Ethereum nur einige Male als Absicherung gegen monetäre Entwertung angeführt. Im November 2021 rief er seine Follower erstmals dazu auf, „Gold, Silber, Bitcoin und Ethereum“ zu kaufen – vor dem, was er damals den „größten Crash aller Zeiten“ nannte.
Das markierte damals allerdings den Höchststand für Ethereum.
Im Juni 2024 folgte eine weitere Meldung, in der er neben Bitcoin und Solana auch Ethereum zu seinen Käufen hinzufügte, damals verknüpft mit seiner Prognose eines Bitcoin-Preises von 350.000 Dollar. Die erneute Bezugnahme auf ETH im Oktober 2025, zweimal in kurzer Folge, deutet darauf hin, dass er die Coin nun ausdrücklich als strategischen Baustein eines Hedge-Portfolios sieht.
Timing ist entscheidend
Das Timing seiner Aussagen fällt mit neuen Rekorden an den Märkten für sogenannte Sachwerte zusammen:
- Bitcoin erreichte diese Woche ein neues Allzeithoch von 125.835 Dollar.
- Gold durchbrach die psychologische Marke von 4.000 Dollar je Unze.
- Silber klettert in Richtung 50 Dollar – ein Niveau, auf das Anleger seit Jahren warten.
- Ethereum selbst erreichte im August ein eigenes Allzeithoch und notiert seither stabil in der Nähe dieser Spitzen.
Die Kombination aus hohen Staatsschulden, wachsenden Defiziten und Zentralbanken, die bei weiteren Zinserhöhungen zurückhaltend sind, nährt die Vorstellung, dass Fiatgeld dauerhaft an Kaufkraft verliert. Für Kiyosaki ist das Grund genug, sein Publikum erneut zu warnen: Wer weiter in Dollars spart, verliert.
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