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SpaceX wird ab dem 7. Juli in den Nasdaq-100 aufgenommen, einen der wichtigsten Technologieindizes der USA. Es ist die schnellste Aufnahme in der Geschichte des Index und eines der ersten Unternehmen, das von den neuen beschleunigten Aufnahmeregeln der Nasdaq profitiert.
Die Aufnahme könnte eine zusätzliche Nachfrage nach der Aktie in Milliardenhöhe auslösen, weil Indexfonds und ETFs die Papiere zukaufen müssen.
SpaceX ging am 12. Juni an die Börse und zählt seit dem Debüt zu den meistgehandelten Aktien an der Wall Street.
Durch die Aufnahme in den Nasdaq-100 rechnen Analysten von JPMorgan damit, dass bis zu 4,3 Milliarden Dollar an passivem Kapital in die Aktie fließen könnten. Passiv heißt dieser Zufluss, weil Indexfonds die Aktie automatisch kaufen müssen, sobald sie im Index enthalten ist – unabhängig vom Kurs, allein um den Index weiter abzubilden.
Nasdaq hat vor Kurzem ein beschleunigtes Aufnahmeverfahren für große Börsengänge eingeführt. Dadurch können Unternehmen bereits nach 15 Handelstagen in den Nasdaq-100 aufgenommen werden. Zuvor mussten Firmen darauf häufig monatelang warten.
Nach Einschätzung von Michael Field, Leiter Aktienstrategie bei Morningstar, zeigt die schnelle Aufnahme, wie groß das Interesse an SpaceX ist. „Die Nachfrage nach der Aktie ist offensichtlich hoch. Deshalb wurde die Indexaufnahme beschleunigt.“ Zugleich verweist er auf Risiken. Viele Anleger dürften die Aufnahme begrüßen, einige Fondsmanager und Skeptiker, darunter Field selbst, zählen die Aktie jedoch zu den überbewerteten Titeln.
Obwohl die Aufnahme voraussichtlich zusätzlichen Kaufdruck erzeugt, zeigen sich nicht alle Analysten von der Aktie überzeugt.
Field hält SpaceX für Indexanleger für attraktiv, stellt zugleich aber die aktuelle Bewertung infrage.
„Viele Anleger werden sich darüber freuen. Wir zählen allerdings zu den Skeptikern und halten die Aktie derzeit für zu hoch bewertet.“
Eine Aufnahme in den S&P 500 scheint vorerst nicht anzustehen. Der Indexanbieter S&P Global hat mitgeteilt, die Aufnahmeregeln für SpaceX nicht anzupassen. Das Unternehmen dürfte frühestens in zwölf Monaten wieder für eine Aufnahme in diesen Index infrage kommen.
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