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Die Wall Street wird den turbulenten Monat März letztlich mit Gewinnen abschließen, nachdem Berichte aufkamen, dass Präsident Donald Trump bereit ist, den Krieg mit dem Iran zu beenden — selbst wenn die Straße von Hormus weitgehend geschlossen bleibt.
Die Erleichterung an den Märkten war sofort sichtbar. Der S&P 500 stieg um etwa anderthalb Prozent, während der Ölpreis fiel und Anleger wieder in Richtung Anleihen tendierten.
Der Ölpreis hat sich von den jüngsten Höchstständen zurückgezogen. Brent-Öl notiert bei rund 107 Dollar pro Barrel. Dennoch liegt der Preis immer noch etwa 50 Prozent höher als zu Beginn des Konflikts.
Trotz der Erleichterung an den Märkten bleiben die Anleger vorsichtig. Der Dollar schwächte sich leicht ab, während Gold an Wert gewann. Das deutet darauf hin, dass die Unsicherheit noch nicht vollständig verschwunden ist.
Laut The Wall Street Journal kamen Trump und seine Berater zu dem Schluss, dass eine militärische Operation zur vollständigen Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu lange dauern würde. Eine solche Mission würde den Konflikt erheblich verlängern, über die geplanten vier bis sechs Wochen hinaus. Stattdessen will Trump sich auf die Ausschaltung der iranischen Marine und Raketenbestände konzentrieren, um danach die Spannungen schrittweise abzubauen.
Strategen der Bespoke Investment Group äußern jedoch Bedenken gegenüber dem Optimismus am Markt. Sollte sich die USA zurückziehen, während die Straße von Hormus geschlossen bleibt, könnte der Energiemarkt weiter unter Druck geraten. In diesem Fall bleibt der Ölpreis wahrscheinlich hoch.
Dennoch scheint der Markt derzeit damit zu rechnen, dass die Wasserstraße schnell wieder geöffnet wird, sobald die USA sich zurückziehen.
Unterdessen scheinen die diplomatischen Gespräche zur Beendigung des Konflikts an Fahrt zu gewinnen. Verteidigungsminister Pete Hegseth sagt, dass es am Militär liege, den Druck auf Iran aufrechtzuerhalten, damit die Verhandlungen zu einem Durchbruch führen können.
EZB-Direktorin Schnabel fordert Zinserhöhung im Juni, selbst bei Friedensschluss mit Iran. Die Schäden an der Energieinfrastruktur sind zu groß.
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