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Der Bitcoin-Kurs befindet sich derzeit im Aufwind, und das scheint teilweise auf die Maßnahmen der chinesischen Zentralbank zurückzuführen zu sein. In den letzten acht Jahren gab es eine positive Korrelation zwischen dem Wachstum der Bilanz der People’s Bank of China (PBOC) und dem Bitcoin-Kurs. Nun erwägt die PBOC, die Wirtschaft mit satten 142 Milliarden Dollar zu stimulieren.
Reicht das aus, um Bitcoin auf ein neues Allzeithoch zu treiben?
Die chinesische Zentralbank hält schätzungsweise 6,22 Billionen Dollar an US-Staatsanleihen in ihrer Bilanz. Zum Zeitpunkt des Schreibens beträgt die 30-Tage-Korrelation zwischen dem Bitcoin-Kurs und der Bilanz der PBOC +0,66.
Diese Korrelation war immer positiv, mit Ausnahme von 2016 und Ende 2022 bis 2023. Bemerkenswert ist, dass die Korrelation zwischen dem Bitcoin-Preis und der Bilanz der Federal Reserve derzeit bei -0,88 liegt. Das ist der niedrigste Stand seit 2016.
Eine starke Korrelation bedeutet einen Koeffizienten zwischen 0,6 und 0,9, während ein Koeffizient zwischen 0,8 und 1,0 als sehr stark angesehen wird. Korrelationen sind ein statistisches Maß, das angibt, wie zwei Variablen miteinander in Beziehung stehen, und können an den Finanzmärkten verwendet werden, um Asset-Preise vorherzusagen.

Derzeit ist die Korrelation zwischen dem Bitcoin-Kurs und der Bilanz der PBOC also relativ hoch. Und das Schöne daran ist, dass die Bilanz der PBOC weiter steigen wird, wenn sie mit der Förderung der Wirtschaft in diesem Ausmaß fortfährt.
In dieser Hinsicht könnte dies ein Katalysator sein, der Bitcoin in Richtung neuer Allzeithochs treiben könnte.
Neben den Stimulierungsmaßnahmen der PBOC hat auch die amerikanische Zentralbank kürzlich begonnen, die Zinsen zu senken. So bewegen wir uns langsam von einem strengen globalen monetären Klima (hohe Zinsen und QT zur Kontrolle der Inflation) zu einem lockeren Klima (niedrigere Zinsen und möglicherweise wieder QE, also der Ankauf von Finanzaktiva durch Zentralbanken).
Mit anderen Worten: Zentralbanken versuchen, die Weltwirtschaft und Finanzanlagen zu stimulieren, damit Menschen mehr Risiken eingehen und die Wirtschaft einen Impuls erhält. Zumindest ist das die Idee hinter einem Zyklus von Zinssenkungen und weiteren Lockerungsmaßnahmen der Zentralbanken.
In der Regel ist zu beobachten, dass risikobehaftete Anlagen wie Bitcoin, Aktien und auch Gold in einem Umfeld gut abschneiden, in dem die Liquidität großzügig durch die Finanzwelt fließt. Auch jetzt scheint dies der Fall zu sein, und es könnte gut sein, dass Bitcoin langfristig ein neues Allzeithoch erreicht.
Allerdings könnte eine Rezession dem Ganzen noch einen Strich durch die Rechnung machen.
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