Ein wichtiges Bauteil, das in vielen modernen Smartphones steckt, erweist sich als weniger widerstandsfähig gegen physische Manipulation, als Hersteller bislang annahmen. Forschende warnen, dass ein Chip, der unter anderem im Solana (SOL) Seeker-Smartphone verbaut ist, anfällig für einen Angriff ist, bei dem Angreifer tief in das Gerät eindringen können.
Nach Einschätzung von Expertinnen und Experten wirft der Fund Fragen zur Sicherheit von Geräten auf, auf denen Menschen ihre Krypto-Vermögenswerte aufbewahren.
Krypto auf dem Smartphone noch riskanter als gedacht
Der Crypto-Wallet-Hersteller Ledger untersuchte den MediaTek Dimensity 7300 und stellte fest, dass sich der Chip beim Startvorgang mit elektromagnetischen Impulsen stören lässt. Auf diese Weise gelang es den Forschenden, die Sicherheitsschichten zu umgehen, die das System normalerweise schützen sollen. Laut Ledger erhielten sie dadurch letztlich vollständige Kontrolle über das Gerät.
Da einige Nutzerinnen und Nutzer die Private Keys ihrer Krypto-Bestände auf dem Telefon speichern, kann ein solcher Angriff dazu führen, dass ein Angreifer diese Schlüssel kopiert. Damit wäre der Zugriff auf die Wallet des Opfers möglich. Die Forschenden beschreiben dieses Szenario als einen Fall, der theoretisch zu einem Vermögensverlust führen kann.
Angriff erfordert Spezialausrüstung
Ledger weist darauf hin, dass das Problem im Chip selbst liegt und sich daher nicht per Software beheben lässt. Der Fehler steckt buchstäblich im Silizium und bleibt somit bestehen, auch wenn Hersteller Sicherheitsupdates ausrollen. Nach Angaben der Forschenden liegt die Erfolgswahrscheinlichkeit des Angriffs zwischen 0,1 Prozent und 1 Prozent. Ein Angreifer kann den Vorgang jedoch so oft hintereinander starten, dass er innerhalb weniger Minuten Erfolg haben kann.
Der Angriff funktioniert, indem das Gerät ständig neu gestartet und im exakt richtigen Moment ein elektromagnetischer Impuls ausgelöst wird. Gelingt das nicht, wird der Vorgang wiederholt. Die dafür nötige Ausrüstung ist allerdings spezialisiert, und der Angriff setzt physischen Zugriff auf das Gerät voraus.
Hersteller betont Ausrichtung des Chips auf Consumer-Geräte
MediaTek erklärte, diese Form von Hardware-Angriffen liege außerhalb der Designziele des Chips. Das Unternehmen betont, dass der Chip für Consumer-Geräte gedacht sei und nicht für Anwendungen, bei denen ein besonders hohes Hardware-Sicherheitsniveau erforderlich ist, etwa Hardware-Wallets. Für solche Einsätze müssten laut MediaTek andere Chips verwendet werden.
Solana-Kurs kämpft an der 100-Dollar-Marke: Das steht auf dem Spiel
Solana hat seit dem Hoch der vergangenen Woche etwas nachgegeben. Jetzt steht der eigentliche Test an. Ein Newsbit-Analyst ordnet ein, was nun passieren könnte.
Solana-Kurs mit bestem Monat seit 2024 – historische Abstimmung läuft
Der Solana-Kurs legte in elf Tagen um 48 Prozent zu und durchbrach eine hartnäckige Verkaufszone. Dazu tragen drei weitreichende Vorschläge bei.
Größter US-Broker erweitert Kryptoplattform um Solana, Chainlink und Avalanche
Solana, Chainlink und Avalanche kommen auf die Kryptoplattform eines US-Brokers mit 13 Billionen Dollar an Kundenvermögen. Das entspricht dem Fünffachen des Kryptomarkts.
Meist gelesen
Kryptoexperte erklärt, warum 1.000 XRP genügen könnten
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Analyst: XRP könnte die größte verpasste Chance unseres Lebens werden
Nach Einschätzung eines Krypto-Investors könnte XRP zur größten verpassten Chance unseres Lebens werden. Deshalb sind die Erwartungen so hoch.
XRP-Kurs auf 60 Dollar? Experte nennt entscheidende Marke
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
