Solana-ETFs haben einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Die Fonds haben die Grenze von 1 Milliarde Dollar an verwaltetem Vermögen überschritten. An der Spitze steht der Bitwise Solana Staking ETF (BSOL) mit etwa 732 Millionen Dollar an Vermögenswerten.
BSOL dominiert, andere Fonds wachsen mit
Der Bitwise Solana Staking ETF (BSOL) ist ein einzigartiges Fonds. Er folgt dem Preis von Solana (SOL) und integriert Staking-Belohnungen, indem er die Token intern staked. Dadurch kann der Fonds zusätzliche Renditen für Investoren generieren.
Neben BSOL gibt es auch Solana-Fonds von Grayscale (GSOL) und Fidelity (FSOL), mit jeweils rund 167 Millionen und 122 Millionen Dollar an Nettovermögen. VanEcks VSOL bleibt mit etwa 28 Millionen Dollar bescheidener, zieht aber langsam mehr Kapital an.
Zudem haben 21Shares, Franklin Templeton, Invesco und Canary Capital ebenfalls eigene ETFs aufgelegt. Diese sind jedoch deutlich weniger populär und haben jeweils nur einige Millionen Dollar eingesammelt.
Am Montag wurden etwa 16 Millionen Dollar an Nettozuflüssen in US-amerikanische Spot Solana-ETFs registriert. Die gesamten Zuflüsse beliefen sich damit auf 792 Millionen Dollar. Das Handelsvolumen über alle Solana-ETFs betrug am Montag 43 Millionen Dollar, was auf anhaltende Handelsaktivität hinweist.
Vom Pionier zum Trendsetter bei Krypto-ETFs
Solana war nicht die erste Kryptowährung mit einem eigenen Spot ETF. Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) erhielten bereits 2024 Spot-ETFs. Der erste Solana-ETF, BSOL, wurde im Oktober 2025 von Bitwise eingeführt. Kurz darauf folgten GSOL von Grayscale, FSOL von Fidelity und VSOL von VanEck.
Neben BTC, ETH und SOL haben inzwischen auch andere Kryptowährungen wie Ripple (XRP) und Litecoin (LTC) eine Börsennotierung erhalten. Es wird erwartet, dass viele weitere digitale Währungen folgen werden. Dieser Trend weist auf eine breitere Akzeptanz von Krypto-Assets innerhalb des traditionellen Finanzsektors hin.
Diese Krypto-ETFs bieten direkten Zugang zu Kryptowährungen, ohne dass Investoren die digitalen Coins selbst verwalten müssen. Dies macht die Produkte besonders attraktiv, da es insbesondere für Institutionen nicht immer einfach ist, Kryptowährungen direkt zu erwerben.
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