Warren Buffet, möglicherweise der beste Investor der Welt, ist ein bekannter Hasser von Bitcoin (BTC). Mehrmals hat der Amerikaner angegeben, die digitale Währung nicht zu verstehen und sie als „Scam“ zu betrachten. Aber kürzlich kündigte er seinen Rücktritt als Chef der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway an.
Greg Abel wird seine Rolle als CEO übernehmen, und wer weiß, vielleicht ändert er die Richtung und investiert Milliarden in BTC.
Berkshire als neuer Bitcoin-Riese?
Mit einer beeindruckenden Barreserve von 347 Milliarden Dollar sitzt Berkshire Hathaway auf einem finanziellen Berg, der Respekt gebietet. Theoretisch könnte das Unternehmen der Investitionslegende Warren Buffett damit fast 18% aller existierenden Bitcoin aufkaufen. Keine Kleinigkeit, ein solcher Schritt würde Berkshire auf einen Schlag zum mächtigsten Akteur auf dem Kryptomarkt machen. Sollte dies geschehen, würde Berkshire Unternehmen wie Strategy (früher MicroStrategy) mühelos hinter sich lassen. Letzteres besitzt derzeit 553.555 BTC, ein Nichts verglichen mit dem, was sich Berkshire leisten könnte.
Interessanterweise hat Berkshire Hathaway bereits eine indirekte Beteiligung am Kryptomarkt. So investiert es in Unternehmen wie Nu Holdings und Jefferies Financial Group, die beide an Bitcoin-bezogenen Diensten beteiligt sind. Es scheint der Strategie zu entsprechen, die Buffett früher bei Gold anwandte: jahrelang kritisieren, aber letztendlich doch durch die Hintertür investieren.
Eine kleine Chance
Ob ein solcher Schritt wirklich kommen wird? Die Wahrscheinlichkeit scheint sehr gering. Warren Buffett ist mit seinem Berkshire bekannt für seinen klassischen Anlagestil. Anstatt auf Hype zu spekulieren, investierte er jahrelang in großangelegte und solide Unternehmen wie Coca-Cola und Apple. Diese Herangehensweise hat ihm ein Vermögen eingebracht, das zu den größten der Welt zählt. Es sieht also nicht danach aus, dass die Anlagestrategie von Berkshire Hathaway kurzfristig drastisch ändern wird, auch nicht unter seinem Nachfolger.
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