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Was passiert mit dem XRP-Kurs, wenn Ripple ein Viertel der weltweiten Geldtransfers abwickelt? Einer neuen Schätzung zufolge könnte der Coin dann auf bis zu 188 US-Dollar pro Stück steigen.
Der XRP-Kurs liegt aktuell bei rund 2,25 US-Dollar. Seit den Anfangstagen entspricht das einem Plus von über 38.000 Prozent – laut treuen Anhängern dennoch nur Peanuts. Sie verweisen darauf, dass XRP im internationalen Zahlungsverkehr eine Schlüsselrolle spielen könnte – ein Markt, durch den Billionen US-Dollar fließen.
Unter anderem der Krypto-Analyst SMQKE sieht XRP als den Kandidaten, um globale Liquidität für grenzüberschreitende Geldtransfers bereitzustellen. Rückendeckung bekommt er von großen Namen wie McKinsey und Delphi Digital, die prognostizieren, dass Ripple innerhalb von zehn Jahren bis zu 80 Prozent aller internationalen Zahlungen abwickeln könnte.
Ripple zielt jedoch nicht nur auf das Firmenkundensegment. Auch private Geldsendungen, sogenannte Remittances, stehen auf dem Radar. 2024 ging es weltweit um rund 905 Milliarden US-Dollar an Remittances – vor allem von Migranten, die Geld an ihre Familien zurückschicken.
Das wirft eine interessante Frage auf: Was wäre, wenn XRP allein in diesem Marktsegment 25 Prozent abwickeln würde?
Laut einer Analyse von Google Gemini muss XRP keineswegs den vollen Wert aller abgewickelten Transaktionen in sich tragen. Entscheidend ist, wie viel Liquidität zu jedem Zeitpunkt verfügbar sein muss, damit all diese Zahlungen reibungslos durchlaufen. Bei einem jährlichen Remittance-Volumen von 226 Milliarden US-Dollar müsste demnach nur ein kleiner Teil davon aktiv in XRP gebunden sein.
Bezieht man jedoch Netzwerkeffekte, Nutzungshäufigkeit und das begrenzte Angebot von XRP mit ein, ergibt sich ein überraschendes Szenario. Gemini wendet dafür einen sogenannten Utility-Multiplikator an – mit einem bemerkenswerten Ergebnis.
In dieser Rechnung könnte der mögliche XRP-Kurs auf über 180 US-Dollar pro Stück klettern. Damit wäre die Währung auf einen Schlag größer als Banken wie JPMorgan, ICBC und Bank of America und könnte womöglich sogar in die Liga globaler Wertspeicher wie Gold aufsteigen.
Natürlich bleibt das ein ambitioniertes Szenario. Es unterstreicht jedoch, was auf dem Spiel steht, sollte XRP auch nur einen Teil dieses Milliardenmarkts erobern. Ob es jemals so weit kommt, ist ungewiss. Doch eines macht diese Rechnung deutlich: Aus Sicht vieler Befürworter spiegelt der aktuelle Kurs das tatsächliche Potenzial von XRP noch lange nicht wider.
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