Der jüngste Durchbruch von Bitcoin (BTC) über die psychologisch wichtige Marke von $100.000 setzt Short-Trader stark unter Druck. Wenn die größte Kryptowährung ihren Aufstieg fortsetzt und auch die $110.000 durchbricht, könnten die Verluste für diese Gruppe schnell ansteigen.
Aus Daten der Analyseplattform CoinGlass geht hervor, dass etwa $1,19 Milliarden an Short-Positionen auf dem Spiel stehen. Wird die Marke von $110.000 tatsächlich überschritten, droht eine Welle von Liquidationen — mit möglicherweise großen finanziellen Schäden für Investoren, die gegen den Trend spekulieren.
Chance auf $110.000 steigt schnell
Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert Bitcoin einen Kurs von etwa $103.000, was einem Anstieg von etwa 35% im letzten Monat entspricht. Der starke Aufwärtstrend unterstreicht das Vertrauen in den Markt, und Analysten halten es für wahrscheinlich, dass die Rallye sich fortsetzt.
Ein wichtiges Zeichen dafür ist der starke Anstieg in spekulativer Handelsaktivität. Die Zahl der offenen Positionen (open interest) befindet sich auf dem höchsten Niveau seit drei Monaten und nähert sich sogar einem neuen Jahresrekord. Dies deutet auf ein wachsendes Interesse von Händlern und eine zunehmende Bereitschaft, Risiken einzugehen.
Gleichzeitig erleiden Short-Trader schwere Verluste. Allein beim Durchbruch über die $100.000 haben sie gemeinsam geschätzt $2,17 Milliarden an Verlusten erlitten. Wenn sie an ihren Positionen festhalten, während der Kurs weiter steigt, drohen diese Verluste noch viel weiter anzusteigen.
Neue Millionäre und abnehmender Verlust
Der Markt erhält unterdessen Unterstützung von starken fundamentalen Signalen. Die Zahl der Bitcoin-Besitzer, die mit Verlust verkaufen, nimmt stetig ab, während die Zahl der neuen BTC-Millionäre zunimmt. Das deutet auf eine gesunde Marktdynamik hin, bei der Gewinne auf der richtigen Seite des Trends realisiert werden — ein Zeichen, dass das Vertrauen unter Investoren zunimmt.
Auch das breitere wirtschaftliche Klima scheint den Kryptomarkt zu begünstigen. So hat die Vereinigten Staaten kürzlich ein Handelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich abgeschlossen und es gibt Signale, dass das Land auch mit anderen wirtschaftlichen Großmächten ähnliche Abkommen schließen möchte. Dies wird als positives Zeichen für die Weltwirtschaft gesehen und könnte das Risikosentiment unter Investoren weiter stärken.
Alles deutet darauf hin, dass der Sprung auf $110.000 für Bitcoin nur eine Frage der Zeit ist. Für Short-Trader droht damit eine nächste, schmerzhafte Welle von Liquidationen — es sei denn, sie schließen ihre Positionen rechtzeitig.
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