Die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) steht vor der entscheidenden Frage, wie man mit der vielversprechenden technologischen Entwicklung der Tokenisierung umgeht. Kommissar Mark Uyeda äußerte sich diese Woche in einer Rede mit einer klaren Botschaft.

SEC: Regeln sollen Innovation fördern

Nach Uyeda stellt Tokenisierung keinen Bruch mit dem aktuellen System dar, sondern ist ein logischer Schritt zur Modernisierung der Märkte. Die bestehenden Vorschriften für Investoren gelten auch bei der Tokenisierung.

„Getokenisierte Versionen von Wertpapieren unterliegen weiterhin dem Wertpapierrecht“, sagte Uyeda. „Richtig angewandt, kann die Tokenisierung die Sicherheit, Transparenz und Unveränderlichkeit verbessern, indem Rechte in digitale Tokens codiert und ihre Herkunft in einem verteilten Ledger festgehalten werden.“

Laut Uyeda befindet sich die Tokenisierung in einer neuen Entwicklungsphase. Verschiedene Marktteilnehmer testen derzeit, wie traditionelle Wertpapiere auf der Blockchain ausgegeben, gespeichert und gehandelt werden können.

Die SEC sieht ihre Aufgabe darin, bestehende Regeln auf diese Onchain-Umgebungen anzuwenden. Die Behörde möchte vermeiden, dass zusätzliche Vorschriften die Innovation unnötig hemmen. „Der Markt sollte entscheiden, ob sich die Tokenisierung durchsetzt, nicht die regulatorische Last“, betonte Uyeda.

Technologie-neutrale Herangehensweise unerlässlich

Uyeda sprach sich auch für eine technologie-neutrale Herangehensweise aus. Regeln sollten auf das Ergebnis abzielen, nicht darauf, wie es erreicht wird. Egal ob Wertpapiere über traditionelle Broker oder Smart Contracts auf der Blockchain gehandelt werden, der Anlegerschutz muss stets im Vordergrund stehen.

Dass Tokenisierung möglicherweise traditionelle Zwischenhändler überflüssig macht, sollte laut Uyeda kein Grund für strengere Vorschriften sein. Das Ziel bleibe eine faire, transparente und effiziente Marktstruktur.

Das Potenzial der Tokenisierung

Tokenisierung bedeutet, dass reale finanzielle Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen oder Immobilien digitalisiert werden, indem sie in Tokens auf einer Blockchain umgewandelt werden. Diese Tokens repräsentieren denselben Wert und dieselben Rechte wie das ursprüngliche Vermögen, können jedoch schneller und einfacher gehandelt werden.

Dank der Blockchain sind keine Banken oder anderen Zwischenhändler erforderlich. Das macht Transaktionen schneller, kostengünstiger und transparenter. Zudem können getokenisierte Vermögenswerte rund um die Uhr gehandelt werden, im Gegensatz zum Aktienmarkt, der feste Öffnungszeiten hat.

Laut den BlackRock-Oberen Larry Fink und Rob Goldstein stellt Tokenisierung einen technologischen Wandel dar, der ebenso tiefgreifend sein könnte wie die Internetrevolution der 1990er Jahre.

In ihrer Vision werden Anleger in der Zukunft all ihre Vermögenswerte, von Aktien bis zu Stablecoins, aus einer einzigen digitalen Geldbörse verwalten können. Sie plädieren für klare Regeln, die die Anleger schützen, aber die Innovation nicht behindern.

Nasdaq und NYSE setzen auf Blockchain

Uyedas Vision fügt sich in einen breiteren Trend ein, bei dem die Tokenisierung in der Finanzwelt zunehmend ernst genommen wird. So hat die Nasdaq im vergangenen Jahr offiziell beantragt, Aktien in Tokenform handeln zu dürfen, was die Integration der Blockchain an der Wall Street beschleunigen könnte.

Auch die New York Stock Exchange (NYSE) macht Schritte in Richtung Tokenisierung. Die Börse entwickelt eine neue Plattform, auf der Aktien und Börsenfonds als digitale Tokens rund um die Uhr über die Blockchain gehandelt werden können.

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