Die amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) wurde beraten, Maßnahmen zu ergreifen, die digitale Vermögenswerte vor der Bedrohung durch Quantumcomputer schützen sollen. Die SEC hat nämlich einen umfassenden Vorschlag erhalten, der darlegt, wie das amerikanische Krypto-Ökosystem zukunftssicher gemacht werden kann.

Fahrplan zu quantum-resistenten Standards

Das 74-seitige Dokument, das bei der SEC Crypto Asset Task Force eingereicht wurde, enthält Empfehlungen zur Erneuerung der kryptografischen Grundlagen digitaler Vermögenswerte. Laut dem Dokument sind solche Maßnahmen notwendig, um Billionen von Dollar an Vermögenswerten vor Quantumangriffen zu schützen.

„Wir glauben, dass ein strukturierter Ansatz notwendig ist, um die zukünftige Bedrohung durch Quantumcomputing zu neutralisieren, und wir präsentieren diesen Rahmen als Ausgangspunkt für diese entscheidende Arbeit.“

Der Vorschlag rät unter anderem zu automatisierten Schwachstellenanalysen, Priorität für Hochrisikosysteme wie institutionelle Wallets und Krypto-Börsen, und einer phasenweisen Migration, bei der sowohl klassische als auch post-quantum Kryptografie angewendet wird. Dabei wird auf die im Jahr 2024 festgelegten Standards des National Institute of Standards and Technology (NIST) verwiesen.

Es wird auch vor der Strategie „Harvest Now, Decrypt Later“ gewarnt, bei der Böswillige bereits jetzt verschlüsselte Daten sammeln, um sie später mit Quantumtechnologie zu entschlüsseln.

Bedrohung von Q-Day für Bitcoin

Quantumcomputing wird von Experten als eine reale Bedrohung für Bitcoin (BTC) angesehen. Wenn die Rechenleistung groß genug wird, um die aktuellen Verschlüsselungsmethoden zu knacken, könnten Wallets und Transaktionen verwundbar werden. Ein solcher Moment ist mittlerweile als „Q Day“ bekannt. David Carvalho, CEO von Naoris Protocol, erklärte in einem kürzlichen Interview, dass dieser Moment möglicherweise innerhalb von fünf Jahren eintritt.

„Irgendwann werden Quantumcomputer genügend Qubits und Fehlerkorrektur haben, um eine ernsthafte Bedrohung für die ECDSA-Verschlüsselung darzustellen,“ so Carvalho.

In der Zwischenzeit zeigen jüngste Durchbrüche, einschließlich des Knackens einer 22-Bit RSA-Ganzzahl durch einen chinesischen Quantumcomputer, dass sich die Technologie schnell entwickelt. Auch Blackrock erwähnte kürzlich Quantumcomputer als eine mögliche zukünftige Bedrohung.

Nicht jeder macht sich jedoch gleichermaßen Sorgen. Obwohl die Quantumbedrohung real ist, ist der Zeitrahmen relevant. Die aktuelle Quantumtechnologie ist noch weit davon entfernt, die Sicherheit von Bitcoin zu knacken. Darüber hinaus macht der Kryptosektor bereits große Fortschritte, um dieser zukünftigen Bedrohung entgegenzuwirken.

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