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Der weltweit größte Vermögensverwalter sieht Potenzial in Stablecoins. UBS koordiniert fünf Schweizer Großbanken, um eine digitale Version des Franken zu testen. Dies spiegelt einen breiteren Trend wider, bei dem immer mehr Finanzriesen auf Stablecoins setzen.
Reuters berichtete heute, dass UBS zusammen mit PostFinance, Sygnum, Raiffeisen, Zürcher Kantonalbank und Banque Cantonale Vaudoise eine sogenannte Sandbox einrichten wird. Diese geschützte Testumgebung erlaubt es den Banken, unter realistischen Bedingungen mit einem auf dem Schweizer Franken basierenden Stablecoin zu experimentieren.
Die technische Infrastruktur wird von Swiss Stablecoin AG bereitgestellt. Die Sandbox soll noch in diesem Jahr starten, jedoch mit Beschränkungen bei der Teilnehmerzahl und der Transaktionsgröße, um die Risiken gering zu halten, während reale Anwendungen getestet werden.
Mit diesem Projekt möchte das Schweizer Bankwesen den Rückstand gegenüber Dollar-Stablecoins aufholen. Dabei geht es nicht nur um die Erprobung programmierbarer Zahlungen und automatisierter Prozesse; die Banken wollen auch die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz als Finanzzentrum sichern.
Das Land ist bereits seit Langem als Vorreiter in der Blockchain-Regulierung bekannt und möchte diese Position nicht verlieren. Die Sandbox ist bewusst offen gestaltet: Andere Banken, Unternehmen und Institutionen können sich beteiligen und eigene Anwendungen einbringen.
Die Schweiz reiht sich in eine wachsende Liste von Ländern ein, in denen Banken die Stablecoin-Welt betreten. Weltweit arbeiten mindestens achtzig Banken an der Entwicklung, Erprobung oder Einführung von an Fiatwährungen gekoppelten Kryptowährungen.
Auch außerhalb des Bankensektors gibt es bedeutende Entwicklungen. Der Zahlungsriese Stripe übernahm das Stablecoin-Unternehmen Bridge für 1,1 Milliarden Dollar, und Mastercard erhöhte den Einsatz mit der Übernahme von BVNK für 1,8 Milliarden Dollar. PayPals eigener Stablecoin PYUSD wuchs in einem Jahr um 680 Prozent auf einen Marktwert von etwa 4 Milliarden Dollar.
Sogar unerwartete Akteure springen auf den Zug auf. Sony Bank entwickelt einen Dollar-Stablecoin für PlayStation-Nutzer, Klarna plant Abwicklungen über Blockchain-Infrastrukturen, der Zahlungsriese Western Union lancierte einen Stablecoin auf dem Solana-Netzwerk und auch der Vermögensverwalter Fidelity brachte eine eigene digitale Dollar-Version heraus.
Klare Spielregeln haben all diese Akteure überzeugt. Im Juli des letzten Jahres unterzeichnete der US-Präsident Donald Trump den GENIUS Act, das erste bundesweite Stablecoin-Gesetz. Damit sind Stablecoins erstmals eindeutig von der Wertpapier- und Rohstoffgesetzgebung ausgenommen. In Europa erreichte die MiCA-Verordnung Ähnliches.
Mit dem GENIUS Act macht die Fed einen weiteren Schritt hin zu klaren Stablecoin-Regeln und ebnet US-Banken den Weg.
Stablecoins könnten den Welthandel verändern. Europäische Banken arbeiten an einem eigenen Stablecoin für internationale Zahlungen.
Bessent bezeichnet Stablecoins als Stütze des Dollars. Hinter Trumps Plan steht noch ein weiteres Ziel: die Finanzierung des Defizits.
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Grok erwartet, dass der XRP-Kurs in Richtung 1,80 Dollar steigen könnte. Zugleich bleibt ein Rückfall auf 1,40 Dollar möglich.