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Die US-Regierung hat den Kryptomarkt, nicht zum ersten Mal, in Aufruhr versetzt. Fast 600 Millionen US-Dollar an beschlagnahmten Bitcoin (BTC) wurden auf der Blockchain verschoben, was Spekulationen entfacht, dass diese möglicherweise auf den Markt geworfen werden könnten.
Man kann sich vorstellen, dass ein solcher Verkauf für den Bitcoin-Kurs nicht angenehm wäre, was Unruhe in der Krypto-Gemeinschaft ausgelöst hat.
Das Blockchain-Analyseunternehmen Arkham Intelligence meldete gestern kurz nach 18:00 Uhr niederländischer Zeit auf der Social-Media-Plattform X, dass sage und schreibe 10.000 Bitcoins aus der prall gefüllten Wallet der US-Regierung abgezogen wurden.
Um die Sache noch schlimmer zu machen, wurde der astronomische Stapel im Wert von fast 594 Millionen US-Dollar an eine Coinbase Prime Wallet-Adresse gesendet. Damit scheint die Wahrscheinlichkeit sehr hoch zu sein, dass die Bitcoins ihren Weg auf den Markt finden werden, was logischerweise schlechte Nachrichten für den Bitcoin-Kurs bedeutet.
Die Bitcoins stammen von dem berüchtigten Silk Road Dark Web-Marktplatz, der 2013 von den Behörden geschlossen wurde. Transaktionen auf Silk Road wurden nahezu ausschließlich in Bitcoin durchgeführt, um Anonymität zu gewährleisten.
Bei der Schließung des Marktplatzes beschlagnahmten die US-Behörden etwa 144.000 Bitcoins. Im Jahr 2022 wurden außerdem mehr als 50.000 Bitcoins von James Zhong beschlagnahmt, der diese 2012 von der Plattform gestohlen hatte, indem er eine Schwachstelle im System ausnutzte.
Die US-Regierung hat in den letzten Jahren bereits mehrfach einen Teil ihres riesigen BTC-Bestands liquidiert, besitzt jedoch immer noch mehr als 200.000 Bitcoins mit einem Gesamtwert von über 12 Milliarden US-Dollar.
Seit die große Verlagerung bekannt wurde, hat sich der Bitcoin-Kurs bemerkenswert gut gehalten. Einige Stunden zuvor, direkt nach der Veröffentlichung des amerikanischen Verbraucherpreisindex (CPI), machte Bitcoin jedoch bereits einen großen Einbruch von mehr als 4% auf etwa 59.000 US-Dollar.
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