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Der US-Dollar hat in den letzten Jahren stetig an Boden als globale Handelswährung verloren. Nun droht ein weiterer Schlag für die Dominanz des Dollars: Saudi-Arabien erwägt, den Petrodollar gegen den Petroyuan einzutauschen.
Obwohl das Land noch kein offizielles Mitglied der BRICS ist, hat es eine Einladung erhalten, die Zusammenarbeit mit der Allianz zu intensivieren. Wirtschaftlich gesehen stärken sich die Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und China zunehmend.
Der saudische Minister für Industrie und Mineralien, Bandar Al-Khorayef, erklärte, dass Saudi-Arabien offen für die Verwendung des chinesischen Yuan im Ölhandel sei.
„Der Petroyuan ist für unser Ministerium nicht von direkter Bedeutung; wir glauben, dass Saudi-Arabien immer im eigenen Interesse handeln wird. Das Land ist offen für neue Ideen und trennt Politik vom Handel“, so Al-Khorayef.
Experten zufolge wäre ein breiterer Einsatz des Yuan ein wichtiger Schritt zur Internationalisierung der chinesischen Währung. Dies könnte die Dominanz des US-Dollars, der derzeit für fast alle Öltransaktionen verwendet wird, erheblich schwächen.
China hat diese Entwicklung bewusst vorangetrieben. Kürzlich haben die beiden Länder ein Abkommen im Wert von 50 Milliarden Yuan (ca. 7,1 Milliarden US-Dollar) unterzeichnet, bei dem sie in ihrem bilateralen Handel in den nächsten drei Jahren ausschließlich lokale Währungen verwenden werden.
Saudi-Arabien ist Chinas zweitgrößter Öl-Exporteur, und das Abweichen vom Petrodollar könnte gravierende Folgen für die US-Wirtschaft haben. Al-Khorayef betonte jedoch, dass es noch keine konkreten Pläne gebe.
„Dies bietet uns eine einzigartige Gelegenheit, strategisch zu planen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Wichtiger noch, es ermöglicht Investoren, ihre Währungsrisiken besser abzusichern.“
Darüber hinaus setzt BRICS verstärkt auf die Reduzierung der Abhängigkeit vom US-Dollar. Wie bereits berichtet, haben Dutzende Länder weltweit Interesse bekundet, sich der Allianz anzuschließen.
Es wird sogar spekuliert, dass eine erfolgreiche Einführung des Petroyuan den Weg für Zahlungen mit digitalen Währungen wie Bitcoin (BTC) oder XRP ebnen könnte. Für solche Pläne gibt es jedoch noch keine konkreten Hinweise.
Stakeholder können bis zum 20. Mai zu den Plänen Stellung nehmen. Die eingegangenen Rückmeldungen werden zur Festlegung der endgültigen Vorschriften herangezogen.
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